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21. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis ausgelobt

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2017 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird 2018 erstmals in fünf Kategorien vergeben: Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online (Neue Kategorie ab 2018) und der vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftete Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

Während des in Berlin stattfindenden Partnertreffens des Preises hob Cornelius Ochmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Engagement der neuen Partner hervor, der ZEIT-Stiftung, welche die Medientage und den Medienpreis ab November 2017 unterstützt, sowie der Robert Bosch-Stiftung, welche einen neuen Preis in der Kategorie Multimedia/Online sponsert . „Dank unserer neuen Partner wird der Tadeusz Mazowiecki-Preis die Nachfrage von Journalistinnen und Journalisten bedienen, Arbeiten in interaktiven Formaten einreichen zu können. Bereits seit einigen Jahren bemühen wir uns um diese neue Kategorie, doch erst jetzt ist es uns gelungen, die Erwartungen zu erfüllen – und das in großem Maße dank der Unterstützung der Robert Bosch-Stiftung. In der ZEIT-Stiftung dagegen gewinnen die Medientage einen wichtigen inhaltlichen Partner, dessen Teilnahme am Projekt zu einer aktiven Debatte über neue Themen führen und die Zielgruppe um neue journalistische Kreise erweitern wird. Die Beteiligung beider Partner an diesen wichtigen Vorhaben wissen wir sehr zu schätzen“, sagt Cornelius Ochmann.

Teilnahmebedingungen

Für den Wettbewerb können deutsche und polnische Journalistinnen und Journalisten sowie Radiosender und Redaktionen aus Polen und Deutschland Beiträge einreichen, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 ausgestrahlt, übertragen, gedruckt oder im Internet erschienen sind.

Zum ersten Mal wird im Jahre 2018 der Deutsch-Polnische Journalistenpreis Multimedia / Online vergeben. Dieser Preis zeichnet herausragende Beiträge aus, die zeigen, wie im Internet und mit Apps moderne Darstellungsformen mit hohem technischem Anspruch realisiert werden können. Journalistisches Handwerk, eine spannende Story und eine innovative technische Umsetzung sind dabei gleichermaßen von Bedeutung. Folgende Formate sind unter anderem von großem Interesse: a) Vertiefende Analysen, b) interaktive Reportagen, c) Formate des multimedialen Storytelling (journalistische Projekte, die Text, Grafik und Video nutzen), d) auf Big Data basierende Datenvisualisierung sowie e) mediale Projekte, die auf innovative Weise ein breites Publikum einbinden (z.B. durch die Nutzung von Social Media).

Einreichungsfrist für Beiträge in allen Kategorien ist der 10. Januar 2018. Teilnehmer können ihren Beitrag auf zwei verschiedene Arten einreichen – traditionell per Post an das Büro in Warschau (Beiträge auf Polnisch) und Dresden (Beiträge auf Deutsch) oder über das Online-Registrierungssystem (www.dpjp.de). Genaue Kriterien für den neuen Online / Multimedia-Preis sowie die Teilnahmebedingungen und Formulare für die Preisausschreibung sind unter http://medientage.org/artikel-teilnahmebedingungen-am-deutsch-polnischen-tadeu,1335.html abrufbar.

Zu den Deutsch-Polnischen Medientage in Mecklenburg-Vorpommern

lädt die Stiftung für deutsch-Polnische Zusammenarbeit dazu ein, Initiativen junger Journalisten und Medienmacher, besonders derjenigen aus dem Bereich der Social Media, bis zum 31. Dezember 2017 anzumelden. Das gewählte Thema wird im Rahmen einer deutsch-polnischen Partnerschaft während eines Workshops unter der Leitung der AutorInnen umgesetzt.

Kontakt

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa
Telefon: + 48 (22) 338 62 73
Fax: + 48 (22) 338 62 01
E-Mail: magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl

Claudine Schubert
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises 
Staatskanzlei des Freistaats Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Telefon: + 49 351 81609-62 
Fax: +49 351 81609-36
E-Mail: dpjp@heimrich-hannot.de

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