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Prof. Grzegorz Kucharczyk

Grzegorz Kucharczyk, geboren 1969, ist Professor für Gesellschaftswissenschaften und Mitarbeiter am historischen Institut der Polnischen Wissenschaftsakademie PAN (von 2005 bis 2016 war er dort Leiter der Abteilung Deutsche Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen) sowie an der Jakob von Paradies-Universität in Gorzów Wielkopolski. Er ist Mitglied im Beirat des West-Instituts in Poznań.

Prof. Kucharczyk hat einige dutzend wissenschaftliche Monografien verfasst, die sich der Geschichte Preußens und Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen sowie der Geschichte des politischen Denkens widmen. Außerdem beschäftigt er sich mit der Geschichte der Völkermorde des 20. Jahrhunderts. Er ist u.a. Autor von „Preußen, Russland und die Polenfrage im politischen Denken von Constantin Frantz 1817 - 1891“ (Warschau 1999), „Preußische Zensur in Großpolen zur Zeit der Teilungen“ (Poznań 2001), „Der erste Holocaust des 20. Jahrhunderts“ (Warschau 2004), „Deutschland und die Staatsräson. Politische Philosophie des Jacques Bainville” (Warschau 2005) und „Die Hohenzollern” (Poznań 2016). Seine Texte wurden u.a. in der „Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung” sowie im „Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands” veröffentlicht. Grzegorz Kucharczyk ist Co-Autor und Redakteur der mehrbändigen „Geschichte Preußens“, die im historischen Institut der Polnischen Wissenschaftsakademie PAN entstand.