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Inside Russia IV. Russland 1917 – 2017: Die unbequeme Revolution

Einreichung von Anträgen von 2017-05-23 bis 2017-09-08

Russland 1917 – 2017: Die unbequeme Revolution

Recherchereise für deutsche und polnische Journalisten nach Moskau

6. - 11. November 2017

Bewerbung: bis zum 8. September 2017

Vor hundert Jahren erschütterten die Februar- und die Oktoberrevolution Russland. Auf das Schicksalsjahr 1917 folgten Bürgerkrieg, Sowjetunion und deren Niedergang, Putsch und Chaos, Stabilität und neue neues Aufbegehren. Seit einem Jahrhundert ist Russland Umwälzungen unterworfen. Die Wirkung der Ereignisse im Jahr 1917 reicht bis in die Gegenwart.

Im kommenden März wählt Russland einen Präsidenten, der aller Voraussicht nach weiter Wladimir Putin heißen dürfte. Doch das neue Aufbäumen der Zivilgesellschaft im März dieses Jahres zeigt, dass die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst.

Um seine Macht ideologisch zu untermauern, greift Putin gerne auf historische Ereignisse zurück. Doch der Umgang mit dem 100. Jahrestag passt nicht in das historische Narrativ des Kreml, der jede Form von Revolution verurteilt. Wie ist das Verhältnis zur Vergangenheit? Wo wird Geschichte angepasst oder verzerrt? Wie wirken die Ereignisse des Jahres 1917 auf das heutige Russland? Wer sind diejenigen, die eine Alternative zur aktuellen Politik bieten und welchen Einfluss haben sie? Wie stark ist die Zivilgesellschaft noch?

Fünf polnische und fünf deutsche Journalisten versuchen Antworten auf diese Fragen zu finden – im Gespräch mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Ein detailliertes Programm für die Reise wird Anfang Oktober verschickt.

Zielgruppe: Die Reise richtet sich an Print-, Online-, und Radio-Journalisten sowie an Fotoreporter.

Projektsprache: Die Kommunikation der Teilnehmer untereinander und alle Gespräche werden (wenn nötig mit Übersetzung) auf Englisch geführt. Russischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.


Teilnahmebeitrag

Deutschland: 80 Euro (freie Journalisten), 180 Euro (festangestellte Journalisten)

Polen: 300 PLN (freie Journalisten), 700 PLN (festangestellte Journalisten)

Programm-, Reise- und Hotelkosten sowie Verpflegung und Visum übernimmt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Unterlagen:

· Motivationsschreiben AUF ENGLISCH (max. eine Seite)

· Lebenslauf AUF ENGLISCH

· zwei jüngere, veröffentlichte Arbeitsproben, als pdf, Link oder Manuskript

· alle Unterlagen müssen zu einer einzelnen PDF-Datei zusammengefasst sein

· nur vollständige Unterlagen können berücksichtigt werden 


Die Bewerbung senden Sie bitte elektronisch bis zum 08. September 2017 an: oliver.bilger(at)sdpz.org

 

Bitte beachten Sie:

-   Ihr Reisepass muss mindestens sechs Monate über das geplante Ende der Reise hinaus gültig sein und zwei gegenüberliegende freie Seiten haben.

-   Alle Teilnehmer brauchen später eine Bestätigung eines Chefredakteurs für die Akkreditierung in Russland.

 Die Recherchereise ist ein Projekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und wird geplant und durchgeführt in Kooperation mit dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung.

 

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37
PL- 00-108 Warszawa
Tel.: (+ 48 22) 338 62 65
www.sdpz.org
, email: joanna.czudec@sdpz.org

n-ost
Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Alexandrinenstraße 2-3
D-10969 Berlin
T: (+49 30) 259 32 83-0
www.n-ost.org
, email: gundert@n-ost.org