Teilnahmeberechtigt waren journalistische Arbeiten, die 2025 entstanden und veröffentlicht wurden. Insgesamt gingen 55 Einreichungen aus Polen und 52 aus Deutschland ein.
Die eingereichten Beiträge beziehen sich inhaltlich vor allem auf aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen, vor denen Deutschland und Polen stehen. Auffällig ist der wachsende Anteil von Veröffentlichungen zur europäischen Sicherheitspolitik. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist dabei für viele Autorinnen und Autoren ein zentraler Bezugspunkt – etwa bei Themen wie Aufrüstung, der Rolle der NATO oder Energiesicherheit. Weitere Schwerpunkte sind Erinnerungskultur und Migration, darunter auch die Wiedereinführung von Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze.
Die Jury vergibt einen Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro sowie bis zu vier Auszeichnungen in Höhe von jeweils 2.000 Euro. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen der Feierlichkeiten zum 35-jährigen Jubiläum der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit geehrt. Die Veranstaltung findet am 27. November 2026 im Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN in Warschau statt.
Stifterin des Preises und Veranstalterin des Wettbewerbs ist die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Partner des Tadeusz-Mazowiecki-Medienpreises ist die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.
