Albrecht-Lempp-Stipendium 2019

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin loben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2019 aus.

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische
Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin loben das
Albrecht-Lempp-Stipendium 2019 aus.

Das Stipendium soll die Arbeit von deutschen und polnischen Schriftstellern
und Übersetzern im Geiste der von Albrecht Lempp vertretenen hohen
literarischen Standards fördern. Gleichzeitig soll das Engagement von Albrecht
Lempp für den deutsch-polnischen Literaturaustauch gewürdigt werden. Das
Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller sowie an
deutsche Literaturübersetzer aus dem Polnischen und polnische
Literaturübersetzer aus dem Deutschen.

Programm

Das Programm besteht aus zwei Stipendien pro Jahr für einen jeweils
einmonatigen Aufenthalt im anderen Land:

1) Ein Monat in Krakau im Übersetzerkolleg des Buchinstituts für einen
deutschen Schriftsteller oder Übersetzer. Die Unterkunfts- und Reisekosten
werden von den Stiftern gedeckt. Der Stipendiat erhält darüber hinaus ein
Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

2) Ein Monat im Gästehaus des Literarischen Colloquiums Berlin für einen
polnischen Schriftsteller oder Übersetzer. Die Unterkunfts- und Reisekosten
werden von den Stiftern gedeckt. Der Stipendiat erhält darüber hinaus ein
Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

Bewerbungsanforderungen und Bewerbungsfristen

Die Schriftsteller und Übersetzer reichen eine schriftliche Bewerbung in
deutscher oder polnischer Sprache mit einer Auflistung ihrer bisherigen
Leistungen und einem Arbeitsplan ein. Bewerbungen dürfen nur in elektronischer
Form (per e-mail) zugeschickt werden.

Der nächste Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019. Die
Kandidaten werden bis Mitte Mai 2019 über die Auswahl informiert. Der genaue
Zeitpunkt des Stipendiums wird von den Kandidaten direkt mit den
Stiftereinrichtungen festgelegt.     

Jury

Die Stipendiaten werden von einer Jury gewählt. Ein Ehrenmitglied der Jury
ist Frau Elżbieta Lempp.  Die Stiftung für deutsch-polnische
Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium
Berlin stellen jeweils ein Jurymitglied.

Ansprechpartner

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Kontakt: Joanna Czudec, joanna.czudec@fwpn.org.pl, Tel. +48 22 338 62 65

Polnisches Buchinstitut
Kontakt: Elżbieta Wierzchowska, e.wierzchowska@instytutksiazki.pl, tel. +48 12 617 19 18  

Literarisches Colloquium Berlin
Kontakt: Jürgen Jakob Becker, becker@lcb.de, Tel. +49  30  81699625

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Albrecht Lempp (1953-2012)

Albrecht Lempp war ein herausragender Förderer und Übersetzer der
polnischen Literatur in Deutschland.

Über viele Jahre lang leitete er die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
und prägte die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern
maßgeblich.

Als Mitbegründer des Polnischen Buchinstituts setzte er neue Standards in
der auswärtigen polnischen Kulturpolitik und Literaturvermittlung. Für seine
Verdienste wurde er mit dem Transatlantyk-Preis ausgezeichnet. 

Über die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit  fördert das gute
Verhältnis zwischen Deutschen und Polen.  Seit 1991 hat sie über 10.000
bilaterale Projekte finanziert und damit die Fundamente der gegenseitigen
Verständigung  gestärkt. Handlungsvorgabe für die SdpZ ist die
Überzeugung, dass Deutsche und Polen als gleichberechtigte Partner bestrebt
sind, durch gemeinsames Handeln zur Ausgestaltung eines modernen, friedlichen
und sozial gerechten Zusammenlebens in der Europäischen Union beizutragen. In
diesem Sinne bilden beide Länder eine Gestaltungsgemeinschaft. Somit erhalten
die bilateralen Beziehungen eine neue Dimension und eine neue Qualität, die
auch den europäischen Kontext miteinbezieht.

Die Stiftung unterstützt deutsch-polnische Initiativen, dabei insbesondere:
institutionelle Partnerschaften, Bildungsprojekte, die das Wissen über
Deutschland und Polen erweitern oder  die deutsche und polnische Sprache
fördern, wissenschaftlichen Dialog sowie Kunst und Literatur.

Mit ihren Projekten wie zum Beispiel Studienreisen, Stipendienprogrammen,
Publikationen und Debatten aber auch durch ihre Projektförderung möchte die
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit  Impulse für die
deutsch-polnischen Beziehungen geben.

www.sdpz.org

Zum Polnischen Buchinstitut

Das Polnische Buchinstitut ist eine staatliche Kultureinrichtung, die sich
der Förderung und Verbreitung der polnischen Literatur im Ausland sowie der
Leseförderung in Polen widmet. Das Institut bietet u. a. Programme an, die sich
an polnische Autoren, Übersetzer der polnischen Literatur sowie an internationale
Verleger und Leser richten.

Das Polnische Buchinstitut arbeitet mit den wichtigsten polnischen und
internationalen Literatureinrichtungen zusammen. 2016 wurde am Institut ein
neuer Residenzort für Literaturschaffende eröffnet – ein internationales
Übersetzer- und Schriftstellerkolleg. Das neue Zentrum vergibt Stipendien an
Übersetzer und Schriftsteller aus der ganzen Welt.

www.bookinstitute.pl

 

Zum Literarischen Colloquium Berlin

Das LCB wurde 1963 von Walter Höllerer gegründet. Es ist
Veranstaltungsforum und Gästehaus, Arbeitsstätte und Talentschmiede für Autoren
und Übersetzer. Arbeiten in konzentrierter Atmosphäre, Austausch mit Autoren
und Übersetzern, Erkundung der Literaturstadt Berlin: All dies bietet ein
Aufenthalt im Literarischen Colloquium Berlin. Mit seinen Förderprogrammen,
Projektinitiativen und der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“
genießt das LCB den Ruf einer Institution mit internationaler Ausstrahlung.
Lesungen, Workshops für Autoren und Übersetzer, Gäste aus aller Welt machen das
Haus am Wannsee zu einem Ort der lebendigen Beschäftigung mit Literatur. Seit
1989 bildet der Austausch mit den Ländern Mittel- und Osteuropas einen
Schwerpunkt der Programmarbeit. Langfristige Kooperationen (u. a. mit dem
Deutschlandfunk und dem Goethe-Institut) garantieren die kontinuierliche
Literaturvermittlung auch über Sprachgrenzen hinweg. Das LCB ist Sitz und
Gründungsort des Deutschen Übersetzerfonds (www.uebersetzerfonds.de); mit den Seiten lcb.de, literaturport.de und lesungen.net ist es auch im
Internet vertreten.

www.lcb.de