Die
Geschichte des deutschen Schriftstellers Dirk Brauns spielt im Polen und
Deutschland der Gegenwart. Der junge, in der DDR geborene Lehrer an der deutschen
Schule in Warschau (die porte-parole des
Autors ) wird
Zeuge der Erinnerungen und Ausführender des überraschenden letzten Willens vom
ehemaligen Auschwitz-Häftling Janusz, den er zufällig kennenlernt. Ihr Treffen
in einem Café wird zum Ausgangspunkt einer Reihe von Handlungen, die reich an
überraschenden Wendepunkten sind. Ohne eine Spur von „Versöhnungskitsch“ wehrt
sich der Autor gegen die Versuchung, klare Bewertungen und Schlussfolgerungen
zu formulieren.
Ablauf
des Treffens im Café Skwer: Begrüßung von Seiten der Organisatoren: Gregor
Bluszcz, Vorsitzender des Akcent-Verlages, Dr. Christian Schmitz, Direktor der
Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen sowie Verteter
der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Dirk Brauns, der Autor des Buches wird die Diskussion gemeinsam mit der
Schriftstellerin und Verfasserin des Vorworts Zofia Posmysz mit einigen Sätzen
einleiten. Diese nimmt außerdem zusammen mit Prof. Włodzimierz Borodziej an dem
Gespräch teil. Moderiert wird die Diskussion von Marek Zając, Journalist und Sekretär
des Internationalen Auschwitzrates.
In
der Diskussion hat Prof. Borodziej die Meinung vertreten, dass die Publikation
in gewissem Maße das anspricht, was in Auschwitz passiert ist und in einem
größeren Maß den Umgang mit der Vergangenheit behandelt. Wiederrum hat der
Moderator der Diskussion bemerkt, dass „Cafe Auschwitz“ ein Buch mit
„Schlüsseln“ ist, dass die brutale Wahrheit über Begegnungen vermittelt aber
auch für viele ein Buch ist, das aufrührerisch ist.
Organisatoren:
Konrad-Adenauer-Stiftung, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und
Akcent-Verlag
Was:
Buchpräsentation und Diskussion zum Thema „Café Auschwitz“
Wo:
Café Skwer (Filiale der Fabryka Trzciny), ul. Krakowskie Przedmieście 60a,
Warschau
Wann:
11. Juni 2013, 17:30 Uhr