Bürgerinitiativen 25+

Europa gemeinsam besser machen!“. Neues deutsch-polnisches Förderprogramm der SdpZ aus Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland

Nach „25 Jahren
guter Nachbarschaft“ ist die Zivilgesellschaft in Polen und Deutschland jetzt gefragt,
den bilateralen Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen neuen Schwung
zu verleihen, die gemeinsame Zukunft als Nachbarn und Partner in Europa von
unten mitzugestalten.   

Gerade jetzt, da das
Friedensprojekt EU infolge von Brexit und Flüchtlingskrise infrage gestellt
wird und die Vorteile der Gemeinschaft nicht mehr wahrgenommen bzw. erfahren
werden, braucht es mutige und besonnene Europäer, die sich für den europäischen
Zusammenhalt, für ein „besseres“ Europa einsetzen.

Ausgehend vom
Motto „Europäisch denken, lokal handeln!“
setzen wir unsere Hoffnung auf die proeuropäische Zivilgesellschaft in
Deutschland  und Polen, zwei Ländern im
Herzen Europas, denen bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen für die aktuellen
Herausforderungen auf dem Kontinent eine besondere Rolle und Verantwortung zukommt.

Vor diesem
Hintergrund schreibt die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit das bilaterale
Förderprogramm „Bürgerinitiativen 25+:
Europa gemeinsam besser machen!“
aus. Es soll zivilgesellschaftliche
Akteure aus Polen und Deutschland dazu befähigen, im grenzüberschreitenden
Austausch Antworten auf drängende Herausforderungen unserer Zeit zu finden und die
Mitmenschen für europäisches Denken und Handeln zu begeistern.

Förderkriterien:

Wer?
Deutsche und polnische Institutionen
der Zivilgesellschaft, die gemeinsam ein Projekt mit Fokus auf (soziale,
politische, wirtschaftliche und 
ökologische) Herausforderungen im Europa des 21. Jahrhundert umsetzen
möchten.  

Was?
Förderfähig sind alle Veranstaltungsformate mit Ausnahme reiner Kultur- und
Sportveranstaltungen, die der Sensibilisierung für und dem Umgang mit Themen wie
z.B. Klimawandel, Flucht, (Arbeits-) Migration, soziale Gerechtigkeit, Demokratieabbau,
Populismus, Chancen und Gefahren der Digitalisierung u.Ä.) dienen.

Gemeinsame Projekte können mit bis zu 30.000
PLN / 6.800 Euro
bezuschusst werden. Gleichzeitig kann die Förderung max. 80% der Gesamtkosten des Vorhabens
decken.


Wann?
Antragsfrist: 01.04.2017 –
31.07.2017
Projektrealisierung
im Zeitraum:
01.05.-15.10.2017

Wie?
Die Antragstellung
ist abweichend vom regulären SdpZ-Verfahren mit mindestens einmonatiger Vorlauffrist innerhalb des genannten Zeitraums
laufend möglich. Sie erfolgt über das Online-System für Antragsteller. Bitte
vermerken Sie dort im Projekttitel, dass Sie Ihren Antrag im Rahmen der
Sonderausschreibung Bürgerinitiativen
25 +
stellen.


Hinweise:

Über die Förderung entscheidet nach Qualitätsgesichtspunkten der Vorstand der
SdpZ. „Grassroots-Projekte“ stehen dabei besonders im Fokus. Ebenso innovative
Projekte, die neue Zielgruppen einbeziehen.

Bestandteil jedes Projektes muss es
sein, möglichst viele lokale Akteure und Medienpartner für die Umsetzung des
Vorhabens zu gewinnen, um die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen und als good
practice-Beispiel potentielle Nachahmer zu erreichen.

Die Ausschreibung
steht unter dem Vorbehalt der Mittelverfügbarkeit. Sollten die Mittel vor
Abschluss der angegebenen Zeiträume erschöpft sein, steht Antragstellern
selbstverständlich das reguläre Förderprogramm der SdpZ zu den regulären
Rahmenbedingungen offen.

Der Zeitraum für
die Projektrealisierung darf nicht über den 15.10.2017
hinaus verschoben werden. Geförderte Projekte müssen im Zeitraum von einem
Monat nach Projektabschluss erfolgreich abgerechnet sein – spätestens jedoch
zum 15.11.2017. Die Auszahlung der bewilligten
Mittel erfolgt in zwei Raten: 50% zu
Beginn
und 50% nach Abrechnung.

Die Mittel aus der
Programmlinie können nicht mit einer regulären SdpZ-Förderung im Rahmen desselben
Projektes verbunden und jeder Institution nur einmal gewährt werden. Gebietskörperschaften
können sich im Rahmen der Projektlinie nicht bewerben.

Für weitere,
allgemeine Hinweise zur Antragstellung, Projektumsetzung und Abrechnung beachten
Sie bitte die allgemeinen Informationen zu diesen Fragen auf den Seiten der
SdpZ.

Die Projektlinie
wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.