Das Albrecht-Lempp-Stipendium für 2025 wird ausgelobt

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin loben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2025 aus. Das Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller_innen sowie an deutsche Literaturübersetzer_innen aus dem Polnischen und polnische Literaturübersetzer_innen aus dem Deutschen.

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische
Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin loben das
Albrecht-Lempp-Stipendium 2025 aus.

Das
Stipendium soll die Arbeit von deutschen und polnischen Schriftsteller_innen
und Übersetzer_innen im Geiste der von Albrecht Lempp vertretenen hohen
literarischen Standards fördern. Gleichzeitig soll das Engagement von Albrecht
Lempp für den deutsch-polnischen Literaturaustauch gewürdigt werden. Das
Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller_innen sowie an
deutsche Literaturübersetzer_innen aus dem Polnischen und polnische
Literaturübersetzer_innen aus dem Deutschen.

Programm

Das Programm
besteht aus zwei Stipendien pro Jahr für einen jeweils einmonatigen Aufenthalt
im anderen Land:

1) Ein Monat
in Krakau im Übersetzerkolleg des Buchinstituts für einen deutschen
Schriftsteller oder Übersetzer/ eine deutsche Schriftstellerin/ Übersetzerin.
Die Unterkunfts- und Reisekosten werden von den Stiftern gedeckt. Der
Stipendiat/ die Stipendiatin erhält darüber hinaus ein Stipendium in Höhe von
1200 Euro.

2) Ein Monat
im Gästehaus des Literarischen Colloquiums Berlin für einen polnischen Schriftsteller
oder Übersetzer/ eine polnische Schriftstellerin/ Übersetzerin. Die
Unterkunfts- und Reisekosten werden von den Stiftern gedeckt. Der Stipendiat/
die Stipendiatin erhält darüber hinaus ein Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

Bewerbungsanforderungen
und Bewerbungsfristen

Die
Schriftsteller_innen und Übersetzer_innen reichen eine schriftliche Bewerbung
in deutscher oder polnischer Sprache mit einer Auflistung ihrer bisherigen
Leistungen und einem Arbeitsplan ein. Bewerbungen dürfen nur per Online-Formular zugeschickt werden: https://albrecht-lempp-scholarship.fwpn.org.pl/de/

Der nächste Bewerbungsschluss ist der 25. Februar 2025. Die Kandidat_innen werden bis Ende März 2025
über die Auswahl informiert. Der genaue Zeitpunkt des Stipendiums wird von den
Kandidat_innen direkt mit den Stiftereinrichtungen
festgelegt.     

Jury

Die
Stipendiat_innen werden von einer Jury gewählt. Die Stiftung für
deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das
Literarische Colloquium Berlin stellen jeweils ein Jurymitglied.

Ansprechpartner_innen:

Stiftung für
deutsch-polnische Zusammenarbeit
Kontakt: Joanna Czudec, joanna.czudec@fwpn.org.pl

Polnisches
Buchinstitut
Kontakt: Łucja Gawkowska, l.gawkowska@instytutksiazki.pl

Literarisches
Colloquium Berlin
Kontakt: Jürgen Jakob Becker, becker@lcb.de

***

Albrecht
Lempp (1953-2012)

Albrecht
Lempp war ein herausragender Förderer und Übersetzer der polnischen Literatur
in Deutschland.

Über viele
Jahre lang leitete er die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und
prägte die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern
maßgeblich.

Als
Mitbegründer des Polnischen Buchinstituts setzte er neue Standards in der
auswärtigen polnischen Kulturpolitik und Literaturvermittlung. Für seine
Verdienste wurde er mit dem Transatlantyk-Preis ausgezeichnet. 

Über die
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Die Stiftung
für deutsch-polnische Zusammenarbeit  fördert das gute Verhältnis zwischen
Deutschen und Polen.  Seit 1991 hat sie über 16.000 bilaterale Projekte
finanziert und damit die Fundamente der gegenseitigen Verständigung 
gestärkt. Handlungsvorgabe für die SdpZ ist die Überzeugung, dass Deutsche und
Polen als gleichberechtigte Partner bestrebt sind, durch gemeinsames Handeln
zur Ausgestaltung eines modernen, friedlichen und sozial gerechten
Zusammenlebens in der Europäischen Union beizutragen.

Die Stiftung
unterstützt deutsch-polnische Initiativen, dabei insbesondere: institutionelle
Partnerschaften, Bildungsprojekte, die das Wissen über Deutschland und Polen
erweitern oder  die deutsche und polnische Sprache fördern,
wissenschaftlichen Dialog sowie Kunst und Literatur.

Mit ihren
Projekten wie zum Beispiel Studienreisen, Stipendienprogrammen, Publikationen
und Debatten aber auch durch ihre Projektförderung möchte die Stiftung für
deutsch-polnische Zusammenarbeit  Impulse für die deutsch-polnischen
Beziehungen geben.

www.sdpz.org

Zum
Polnischen Buchinstitut

Das
Polnische Buchinstitut ist eine staatliche Kultureinrichtung, die sich der
Förderung und Verbreitung der polnischen Literatur im Ausland sowie der
Leseförderung in Polen widmet. Das Institut bietet u. a. Programme an, die sich
an polnische Autoren, Übersetzer der polnischen Literatur sowie an
internationale Verleger und Leser richten.

Das
Polnische Buchinstitut arbeitet mit den wichtigsten polnischen und
internationalen Literatureinrichtungen zusammen. 2016 wurde am Institut ein
neuer Residenzort für Literaturschaffende eröffnet – ein internationales
Übersetzer- und Schriftstellerkolleg. Das neue Zentrum vergibt Stipendien an
Übersetzer und Schriftsteller aus der ganzen Welt.

www.bookinstitute.pl

Zum
Literarischen Colloquium Berlin

Das LCB
wurde 1963 von Walter Höllerer gegründet. Es ist Veranstaltungsforum und
Gästehaus, Arbeitsstätte und Talentschmiede für Autoren und Übersetzer.
Arbeiten in konzentrierter Atmosphäre, Austausch mit Autoren und Übersetzern,
Erkundung der Literaturstadt Berlin: All dies bietet ein Aufenthalt im
Literarischen Colloquium Berlin. Mit seinen Förderprogrammen,
Projektinitiativen und der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“
genießt das LCB den Ruf einer Institution mit internationaler Ausstrahlung.
Lesungen, Workshops für Autoren und Übersetzer, Gäste aus aller Welt machen das
Haus am Wannsee zu einem Ort der lebendigen Beschäftigung mit Literatur. Seit
1989 bildet der Austausch mit den Ländern Mittel- und Osteuropas einen
Schwerpunkt der Programmarbeit. Langfristige Kooperationen (u. a. mit dem
Deutschlandfunk und dem Goethe-Institut) garantieren die kontinuierliche
Literaturvermittlung auch über Sprachgrenzen hinweg. Das LCB ist Sitz und
Gründungsort des Deutschen Übersetzerfonds (www.uebersetzerfonds.de).