Debatte „DIE EUROPÄISCHE UNION UND KRISEN. Erstickt das europäische Projekt am Coronavirus?”

Die Corona-Pandemie stellt für das europäische Projekt eine historische Herausforderung dar. Die Regierungschefs der Mitgliedstaaten unterstreichen immer wieder, dass wir uns „im Krieg“ befänden. Sogar Großmächte wie China und die USA waren nicht imstande, die landesweite Ausbreitung der ausgebrochenen Epidemie zu stoppen. Gleichzeitig wettern viele europäische Regierungen gerne gegen „Brüssel“, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den eigenen Fehlern im Umgang mit der Corona-Krise abzulenken.

Die Corona-Pandemie stellt für das europäische Projekt
eine historische Herausforderung dar. Die Regierungschefs der Mitgliedstaaten unterstreichen
immer wieder, dass wir uns „im Krieg“ befänden.

Sogar Großmächte wie China und die USA waren nicht
imstande, die landesweite Ausbreitung der ausgebrochenen Epidemie zu stoppen. Gleichzeitig
wettern viele europäische Regierungen gerne gegen „Brüssel“, um die
Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den eigenen Fehlern im Umgang mit der
Corona-Krise abzulenken.

Der europäische Binnenmarkt mit dem freien Verkehr von
Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital ist eine der größten
Errungenschaften der EU. Die Geschichte der europäischen Integration hat mehrmals
gezeigt, dass die Union gemeinsam verliert und gemeinsam gewinnt. Was wird diesmal
passieren? Gilt auch jetzt die alte Regel, dass sich die EU durch Krisen weiterentwickelt?

Ein
Sechs-Billionen-Dollar-Hilfspaket soll die amerikanische Wirtschaft während der
Corona-Krise unterstützen. Auch China will enorm hohe Summen in die Rettung
seiner Firmen pumpen. Die Frage lautet, sind die europäischen Unternehmen ausreichend
gewappnet, um nach der Krise wettbewerbsfähig zu bleiben?

Diskussionsfragen:

–        
Wen bringt das Coronavirus auf den Prüfstand?

–        
Wie kann die EU gestärkt und geeint aus der Corona-Krise
herauskommen?

–        
Sollten die EU-Institutionen auch im Gesundheitsschutz Zuständigkeiten
zugewiesen bekommen?

Im Rahmen unserer Online-Debatte werden Politiker und
Experten ihre jeweiligen Einschätzungen zur aktuellen Krise und Visionen eines
möglichen Auswegs daraus präsentieren.

Teilnehmende:

  • Prof. Krzysztof SZCZERSKI, Chef des Kabinetts des Präsidenten der Republik Polen
  • Barbara RICHSTEIN, Vizepräsidentin
    des Landtages Brandenburg und ehemalige Ministerin der Justiz und für
    Europaangelegenheiten in Brandenburg, Mitglied im Rat der Stiftung für
    deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ)
  • Roland FREUDENSTEIN, Politischer
    Direktor am Martens Centre in Brüssel, ehemaliger Leiter des Warschauer Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)
  • Dr Lars GUTHEIL, geschäftsführendes
    Vorstandsmitglied der Deutsch-Polnischen Industrie- und
    Handelskammer (AHK) in Warschau

Moderation

  • Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist,
    Hochschullehrer an der Akademie Vistula und Universität zu Warschau

Die Debatte findet im Rahmen des Projekts „Andrzej-Godlewski-FORUM Dialog+“
statt, einer Veranstaltungsreihe mit Expertengesprächen über wichtige
Herausforderungen für Polen in Europa.

Anmeldung unter: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdkw_q-uvEA_uV8Etuv8n3SWFEEvwahHWDXcLDyDyaiyWTS-A/viewform

Die Debatte findet auf Polnisch und Deutsch mit polnischen Untertiteln
statt.

Die Debatte wird live übertragen am 24.04.2020 um 11.00 Uhr auf dem
Facebook-Profil:  https://www.facebook.com/Forumdialogplus-389638948354855/ und
auf dem Youtube-Kanal Forum Dialog Plus https://www.youtube.com/results?search_query=forum+dialog+plus.