Deutsch-Polnischer Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2022

Deutsch-Polnischer Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2022 mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 25.000 Euro ausgelobt – Freistaat Sachsen stiftet den Preis „Journalismus in der Grenzregion“ – Anmeldefrist: 30. Januar 2022

Deutsch-Polnischer
Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2022 mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt
25.000 Euro ausgelobt – Freistaat
Sachsen stiftet den Preis „Journalismus in der Grenzregion“ – Anmeldefrist:
30. Januar 2022

Der Wettbewerb um den
Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2022 ist eröffnet. Erneut
sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro ausgelobt. Beiträge können
in den folgenden Kategorien eingereicht werden: Print, Hörfunk, Fernsehen,
Multimedia und „Journalismus in der Grenzregion“. Die Siegerinnen und Sieger
werden nach zwei Jahren virtueller Preisvergabe wieder bei der Live-Gala am 9. Juni
2022 in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec prämiert. Die Deutsch-Polnischen Medientage
finden am 9./10. Juni 2022 in Görlitz-Zgorzelec statt.

Die eingereichten Veröffentlichungen sollen das Zusammenleben in der
Europäischen Union fördern. In den Beiträgen können sämtliche Aspekte des
deutsch-polnischen Verhältnisses thematisiert werden. Besonders erwünscht sind
Beiträge mit einem Bezug zur aktuellen Entwicklung im Nachbarland. Aber auch
Artikel und Sendungen, die sich mit der schwierigen gemeinsamen Geschichte
auseinandersetzen, haben eine Chance, prämiert zu werden. Die Organisatoren
erinnern an die Möglichkeit, dass Redaktionen und Medienschaffende eine unbegrenzte
Anzahl von Beiträgen für den Wettbewerb einreichen können. Frist für die
Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen ist der
30. Januar 2022.

Der gastgebende Ministerpräsident des
Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, betont anlässlich der Auslobung: „Die Corona-Pandemie
schränkt nun schon seit fast zwei Jahren unsere Kontakte und unser soziales
Leben ein. Den Medien auf beiden Seiten der Grenze kommt daher in dieser
schwierigen, anspruchsvollen Zeit die wichtige Aufgabe zu: wahr, fair und offen
über die Situation in Deutschland und Polen zu berichten. So kann weiterhin Verständnis
entwickelt werden und Vertrauen wachsen. Wie wichtig uns das Zusammenleben in
der Grenzregion ist, zeigt auch der von Sachsen ausgelobte Sonderpreis. Damit
sollen vor allem die Arbeiten von Medienschaffenden gewürdigt werden, die im
Grenzraum unterwegs sind und sich mit Alltagsthemen beschäftigen, die die
Menschen beiderseits der Grenze interessieren.”

Sachsens Ministerpräsident ruft alle
Medienschaffenden in Deutschland und Polen auf, sich an diesem
traditionsreichen Wettbewerb mit ihren besten Arbeiten in allen fünf Kategorien
zu beteiligen. „Ich freue mich schon jetzt auf die Preisverleihung am 9. Juni
nächsten Jahres in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec, zu der ich Sie
herzlich einlade.”  

Stifter des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises 2022 sind die Stiftung
für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd
Bucerius sowie die sechs Partnerregionen: die drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebus und
Niederschlesien – und die drei
Bundesländer – Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen. Der Sonderpreis „Journalismus
in der Grenzregion“ wird vom Freistaat Sachsen gestiftet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Beiträge
in allen Kategorien über das Online-Registrierungssystem anmelden.

Die aktuellen Teilnahmebedingungen, das
Online-Bewerbungsformular sowie weitere Möglichkeiten der Einreichung von
Beiträgen finden Sie auf der Webseite des Preises.