Der Fokus
der neuesten Ausgabe des Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG liegt auf der
Geschichte der Adelsfamilie Raczyński. Über die Verdienste Athanasius
Raczyńskis für Preußen und Polen, über die politische Rolle Edward Raczyńskis
in den Jahren vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sowie über die Bedeutung
dieses sowohl ältesten (er legte sein Amt mit 95 nieder) als auch am längsten
lebenden polnischen Exilpräsidenten (er wurde 102 Jahre alt) schreiben Prof.
Witold Molik und Basil Kerski.
Über Athanasius Raczyński, das auf den Ruinen
seines Palastes errichtete Reichstagsgebäude und die Idee seiner Verhüllung (1995)
erzählt der amerikanische Historiker Michael S. Cullen.
Adam Krzemiński präsentiert eine originelle Idee: Deutschland
und Polen sollten einen gemeinsamen Spielfilm über Warschau 1944 produzieren. Die
polnische Widerstandsbewegung – so
Krzemiński – sei in der deutschen Filmkultur bislang ein weißer
Fleck gewesen, die deutsche Besatzung Polens eine Lücke im breiten deutschen
Geschichtsbewusstsein. Eine deutsch-polnische Koproduktion würde nicht nur die
Perspektive der polnischen Opfer zeigen, sondern auch die andere Seite, die der
deutschen Besatzer, reflektieren. Es gibt in der jüngsten Filmgeschichte viele
erfolgreiche deutsch-polnische Koproduktionen, zuletzt Agnieszka Hollands
oscarnominiertes Holocaust-Drama „In der Dunkelheit“.
In der neusten Ausgabe finden Sie auch unsere festen
Rubriken: Panorama, Europa und Gesellschaft.
Was: Neue „Dialog”-Ausgabe
Wo: Empik
Wann: November 2013