Die Preisträger:innen des Albrecht-Lempp-Stipendiums für das Jahr 2023 sind Antje Ritter-Miller und Dariusz Sośnicki

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin haben das Albrecht-Lempp-Stipendium für das Jahr 2023 vergeben.

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das
Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin haben das Albrecht-Lempp-Stipendium
für das Jahr 2023 vergeben.

Die Preisträger:innen:

Dariusz Sośnicki

Geb. 1969 in Kalisz (Polen). Dichter, Essayist, Lektor, Übersetzer. Absolvierte
Philosophie an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Über mehrere Jahre leitete
er die Abteilung für Polnische Prosa im Verlag WAB, später war er Cheflektor des
Ossolineum-Verlages. Heute arbeitet er im Verlag Filtry. Sośnicki veröffentlichte
elf eigene Poesiebände und zwei Bände mit Übersetzungen. Seine Gedichte und Skizzen
erschienen in mehreren Literaturzeitschriften und Anthologien, auch im Ausland,
u. A. „Tygodnik Powszechny”, „New Yorker”, „Harvard Review”, „Sinn und Form”,
„Schreibheft”, „Lichtungen”, „The Continental”. Seine Gedichte wurden in Rumänien
und in den USA in Buchform veröffentlicht. Regelmäßige Beiträge für „Dwutygodnik”
und „Czas Kultury”. Sośnicki wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet.

Foto © Rafał Komorowski 

Antje Ritter-Miller

Geb. 1975. Sie hat Polonistik, Philosophie, Osteuropastudien und Deutsch
als Fremdsprache in Berlin, Warschau und Wrocław studiert. Seit 2006 ist sie als
Verlegerin (Vliegen Verlag), Chefredakteurin des Magazins polenplus (2008 mit
dem Viadrina-Preis ausgezeichnet) und vor allem als Literaturübersetzerin tätig.
Sie übersetzte u. A. Bücher von Sylwia Chutnik, Artur
Domosławski, Stanisław Grzesiuk. In Krakau wird sie ihre Arbeit an der Übersetzung
ins Deutsche von „Lód“ von Jacek Dukaj fortsetzen.

Foto © Rafał Korzeniowski

 

Das Albrecht-Lempp-Stipendium erinnert an den herausragenden Übersetzer und Förderer des
deutsch-polnischen Austauschs und richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller:innen
sowie an deutsche Literaturübersetzer:innen aus dem Polnischen und polnische
Literaturübersetzer:innen aus dem Deutschen. Das Programm besteht aus jährlich zwei
Stipendien, die einen jeweils einmonatigen Arbeitsaufenthalt im anderen Land ermöglichen:
In Krakau und im Literarischen Colloquium Berlin.

41 Bewerbungen von Schriftsteller:innen und Übersetzer:innen
aus Polen und Deutschland sind in diesem Jahr eingereicht worden. Die Jury
setzte sich aus den Vertreter:innen der Stifter des Stipendiums zusammen: Jürgen
Jakob Becker (LCB), Joanna Czudec (SdpZ), Łucja Gawkowska (PBI). Ehrenmitglied
der Jury ist Elżbieta Lempp.    

 

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Albrecht
Lempp (1953-2012)

Albrecht Lempp war ein herausragender Förderer und
Übersetzer der polnischen Literatur in Deutschland.

Über viele Jahre lang leitete er die Stiftung für
deutsch-polnische Zusammenarbeit und prägte die positive Entwicklung der
Beziehungen zwischen den beiden Ländern maßgeblich.

Als Mitbegründer des Polnischen Buchinstituts setzte er
neue Standards in der auswärtigen polnischen Kulturpolitik und Literaturvermittlung.
Für seine Verdienste wurde er mit dem Transatlantyk-Preis ausgezeichnet.  

 

Ansprechpartner:innen

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Ul.
Zielna 37
00-108
Warszawa
Kontakt:
Joanna Czudec, joanna.czudec@fwpn.org.pl
, Tel. +48 22 338 62 65 

Polnisches
Buchinstitut
ul.
Wróblewskiego 6
Pl
31-148 Kraków
Kontakt:
Łucja Gawkowska, l.gawkowska@instytutksiazki.pl
, Tel.: +48 601 405 900

Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
D-14109 Berlin
Kontakt: Jürgen Jakob Becker, becker@lcb.de, Tel. +49 30 816 99 625