Am 11. Juni fand in der SdpZ ein geschlossenes Expertenseminar unter dem Titel „EU-Ostpolitik
– eine neue Herausforderung für Deutschland und Polen“ statt. Die eingeladenen
Gäste diskutierten über die geopolitische Situation Mittel- und Osteuropas
sowie über die möglichen Lösungen der Krise um die Ukraine und die Sanktionen
gegenüber Russland.
Das Seminar setzte sich aus zwei Pannel zusammen:
1.
Analyse – Wo
stehen wir und warum?
– Östliche
Partnerschaft – Erfolg oder Fiasko?
– Ursachen
und Folgen der Krise um die Ukraine – Analyse deutscher und polnischer Experten
– Russlands
Position – Welche strategischen Optionen hat die EU gegenüber Russland?
2.
Strategie –
Wohin wollen wir und wie?
– EU-Ostpolitik
heute – die Ziele Deutschlands und Polens
– Aktuelle
Konflikte und die „gemeinsame“ Sicherheitspolitik der EU und NATO in Bezug auf
das östliche Europa
Experten u.a. aus der SdpZ, Heinrich-Böll-Stiftung,
Stiftung für polnisch-ukrainische Zusammenarbeit (PAUCI), dem Polnischen
Institut für internationale Angelegenheiten PISM, Sejm- und
Bundestag-Abgeordnete sowie der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in
Warschau sprachen über die grundlegenden Forderungen zur Stabilisierung der
Situation in der Region, über Energiesicherheit, Zukunft und Aufgaben der
EU-Politik in Bezug auf die Ukraine und Russland, über die polnische
Wahrnehmung der Krise um die Ukraine sowie über die Rolle Russlands als Partner
im Osteuropa.
Fotos von dem Seminar sind in der SdpZ-Mediathek
abrufbar.
In den nächsten Tagen finden auch folgende Debatten
statt:
11.-12. Juni 2014: Europäische Konferenz Weimarer
Dreieck der Stiftung Genshagen: Mehr Europa wagen? Frankreich, Deutschland und
Polen: Gemeinsame Interessen und divergierende Strategien
und
23. Juni 2014: die nächste Auflage des GK-Polens
unter dem Titel: „Die Ostpolitik Deutschlands und Polens – auf der Suche nach
einer gemeinsamen Stimme“
Was: Expertenseminar
EU-Ostpolitik – eine neue Herausforderung für Deutschland und Polen
Wo: Konferenzzentrum Zielna, ul. Zielna 37, Warszawa
Wann: 11. Juni, 11:00-16:00