Inside Russia IV. Russland 1917 – 2017: Die unbequeme Revolution

Recherchereise für deutsche und polnische Journalisten nach Moskau am 6. - 11. November 2017.

Recherchereise für
deutsche und polnische Journalisten nach Moskau

6. – 11. November 2017

Bewerbung: bis zum 8. September 2017

Vor hundert Jahren
erschütterten die Februar- und die Oktoberrevolution Russland. Auf das
Schicksalsjahr 1917 folgten Bürgerkrieg, Sowjetunion und deren Niedergang,
Putsch und Chaos, Stabilität und neue neues Aufbegehren. Seit einem Jahrhundert ist Russland Umwälzungen
unterworfen. Die Wirkung der Ereignisse im Jahr 1917 reicht bis in die
Gegenwart.

Im kommenden März wählt
Russland einen Präsidenten, der aller Voraussicht nach weiter Wladimir Putin
heißen dürfte. Doch das neue Aufbäumen der Zivilgesellschaft im März dieses
Jahres zeigt, dass die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wächst.

Um seine Macht ideologisch zu untermauern,
greift Putin gerne auf historische Ereignisse zurück. Doch der Umgang mit dem
100. Jahrestag passt nicht in das historische Narrativ des Kreml, der jede Form
von Revolution verurteilt. Wie ist das Verhältnis zur Vergangenheit? Wo wird
Geschichte angepasst oder verzerrt? Wie wirken die Ereignisse des Jahres 1917
auf das heutige Russland? Wer sind diejenigen, die eine Alternative zur
aktuellen Politik bieten und welchen Einfluss haben sie? Wie stark ist die Zivilgesellschaft
noch?

Fünf polnische und fünf
deutsche Journalisten versuchen Antworten auf diese Fragen zu finden – im
Gespräch mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Ein detailliertes Programm
für die Reise wird Anfang Oktober verschickt.

Zielgruppe: Die Reise richtet sich an Print-, Online-, und Radio-Journalisten
sowie an Fotoreporter.

Projektsprache: Die Kommunikation der Teilnehmer untereinander und alle Gespräche
werden (wenn nötig mit Übersetzung) auf Englisch geführt. Russischkenntnisse
sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.


Teilnahmebeitrag

Deutschland: 80 Euro (freie
Journalisten), 180 Euro (festangestellte Journalisten)

Polen: 300 PLN (freie
Journalisten), 700 PLN (festangestellte Journalisten)

Programm-, Reise- und
Hotelkosten sowie Verpflegung und Visum übernimmt die Stiftung für
deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Bitte bewerben Sie sich mit
folgenden Unterlagen:

· Motivationsschreiben AUF
ENGLISCH (max. eine Seite)

· Lebenslauf AUF ENGLISCH

· zwei jüngere,
veröffentlichte Arbeitsproben, als pdf, Link oder Manuskript

· alle Unterlagen müssen zu einer
einzelnen PDF-Datei
zusammengefasst sein

· nur vollständige Unterlagen
können berücksichtigt werden 

Die Bewerbung senden Sie
bitte elektronisch bis zum 08.
September 2017 an: oliver.bilger(at)sdpz.org

 

Bitte beachten Sie:

–   Ihr Reisepass muss mindestens sechs Monate
über das geplante Ende der Reise hinaus gültig sein und zwei gegenüberliegende
freie Seiten haben.

–   Alle Teilnehmer brauchen später eine Bestätigung
eines Chefredakteurs für die Akkreditierung in Russland.

 Die Recherchereise ist ein
Projekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und wird
geplant und durchgeführt in Kooperation mit dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung.

 
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37
PL- 00-108 Warszawa
Tel.: (+ 48 22) 338 62 65
www.sdpz.org
, email: joanna.czudec@sdpz.org

n-ost
Netzwerk für
Osteuropa-Berichterstattung
Alexandrinenstraße
2-3
D-10969
Berlin
T: (+49 30) 259 32 83-0
www.n-ost.org
, email: gundert@n-ost.org