Auf der Homepage
ist bereits die neue Ausgabe des Bulletins „Polen-Analysen” verfügbar. Die
Ausgabe beschäftigt sich mit der Flüchtlingsdebatte in Polen. Sie beinhaltet
die Analyse „Die Radikalisierung der polnischen Debatte zur europäischen
Flüchtlingskrise“ von Łukasz Bertram, Redaktionsmitglied von Kultura Liberalna,
Mitglied des Observatorium der Öffentlichen Debatte (Obserwatorium Debaty Publicznej – ODP) der Kultura
Liberalna, Mitarbeiter des Ośrodek KARTA (Warschau) und Karolina Wigura, Soziologin, Ideenhistorikerin, Leiterin
des Observatorium der Öffentlichen Debatte (Obserwatorium Debaty Publicznej – ODP)
der Kultura Liberalna und Dozentin am Institut für Soziologie der Universität
Warschau. Desweiteren enthält die Ausgabe Tabellen und Grafiken zum Text als
auch eine Chronik der Ereignisse vom 1.-14. März 2016.
Im Februar 2016
machte das Titelblatt eines polnischen Wochenmagazins nicht nur in der
internationalen Presse, sondern auch in den sozialen Medien die Runde. Zu sehen
war eine hellhaarige, in die Fahne der Europäischen Union gewickelte Frau, die
sich vor Attacken dunkelhäutiger Männerhände wehrte. Die AutorInnen präsentieren
Analyseergebnisse des Observatorium der Öffentlichen Debatte der Stiftung
Kultura Liberalna, die anhand der Untersuchung ausgewählter polnischer Presse-
und Internetpublikationen, die im rechten Spektrum den Ton angeben, ermittelt
wurden. Thema sind die Darstellung der »europäischen Flüchtlingskrise« in der
Zeit zwischen September 2015 und Februar 2016. Hervorzuheben ist, dass die
Analyse nicht das Ziel verfolgt, das Gesamtbild der polnischen öffentlichen
Debatte in den betreffenden Monaten vorzustellen. Die Analyse konzentriert sich
ausschließlich auf die von den AutorInnen als gefährlich erachteten
Radikalisierungen, was das Spektrum der von ihnen analysierten Publikationen
deutlich eingrenzt.
Die
Polen-Analysen erscheinen am 1. und 3. Dienstag im Monat als E-Mail-Dienst. Sie
werden gemeinsam vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, von der Bremer
Forschungsstelle Osteuropa und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde
herausgegeben, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Öffentliche
Angelegenheiten (ISP).
Den Bulletin
„Polen-Analysen” kostenlos als Newsletter abonnieren: http://www.deutsches-polen-institut.de/Newsletter/subscribe.php.
Aktuelle Ausgabe
online lesen: http://www.laender-analysen.n2g20.com/l/186535331/c/0-f8gg-5rgp3i-nxg