In der Großen Aula der
Universität Rzeszów tagte am 24. und 25. Oktober 2014 die Konferenz „Polen und
Deutschland angesichts des Wandels in der Ukraine“, an der namhafte wissenschaftliche,
politische sowie journalistische Expertinnen und Experten aus der Ukraine,
Polen und Deutschland teilnahmen. Kurz vor den als richtungsweisend
wahrgenommenen Wahlen in der Ukraine ermöglichte die Tagung eine kritische Bestandsaufnahme
der Krisenlage des Landes aus jeweils nationaler und europäischer sowie sogar
transatlantischer Sicht.
In vier moderierten
Panels tauschten sich die Teilnehmer vorrangig über die drängenden politischen
Fragen der Ukraine aus. Jedoch bündelte die Konferenz auch ein breites Spektrum
an Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen und es kamen u.a.
wirtschaftliche, historische, ökologische, philologische und regionale Stimmen
zu Wort.
Die Stiftung für deutsch-polnische
Zusammenarbeit, die die Konferenz mitfinanzierte, war durch ihre beiden
geschäftsführenden Vorstände vertreten. Prof Dr. Krzysztof Miszczak sprach zum
Thema „Ukraine und die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der
Europäischen Union“ und Cornelius Ochmann referierte über die Frage „Klarer
Blick nach Osten? Deutsche und polnische Betrachtungsweise der Krise“.
Die Konferenz stand unter
der Schirmherrschaft von Władysław Bartoszewski, Staatssekretär in der
Staatskanzlei des polnischen Ministerpräsidenten und Beauftragter des
polnischen Premierministers für den internationalen Dialog, Prof. Dr. hab.
Aleksander Bobko, Rektor der Universität Rzeszów, Władysław Ortyl, Marschall
der Woiwodschaft Podkarpackie, und Tadeusz Ferenc, Präsident der Stadt Rzeszów.
Die Partner der
internationalen Tagung waren die Universität Rzeszów, die Polnisch-Deutsche
Gesellschaft Rzeszów sowie der Verband der Polnisch-Deutschen Gesellschaften,
der zudem eine Generalversammlung im Rahmen der Konferenz abhielt.