„Polenbild in deutschen Medien – Deutschlandbild in polnischen Medien“ (15.03.2016)

An dem von Prof. Krzysztof Miszczak, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der SdpZ, moderierten Treffen nahmen folgende polnische und deutsche Journalisten teil: Gerhard Gnauck (Die Welt), Henryk Jarczyk (ARD), Aleksandra Rybińska (polityce.pl), Konrad Schuller (FAZ), Piotr Semka (Do Rzeczy), Jacek Stawiski (TVN 24 Biznes i Świat), Bartosz Wieliński (Gazeta Wyborcza).

Die Debatte „Polenbild
in deutschen Medien – Deutschlandbild in polnischen Medien“ (15.03.2016) erfreute
sich eines großen Interesses und lockte zahlreiche Zuschauer. An dem von Prof.
Krzysztof Miszczak, geschäftsführenden Vorstandsmitglied der SdpZ, moderierten
Treffen nahmen folgende polnische und deutsche Journalisten teil: Gerhard
Gnauck (Die Welt), Henryk Jarczyk (ARD), Aleksandra Rybińska (polityce.pl),
Konrad Schuller (FAZ), Piotr Semka (Do Rzeczy), Jacek Stawiski (TVN 24 Biznes i
Świat), Bartosz Wieliński (Gazeta Wyborcza).

In drei
Paneldiskussionen wurde das Medienbild der letzten Monate zusammengefasst,
angefangen bei den Berichten über die Ergebnisse und Folgen der polnischen
Wahlen im Herbst 2015 (insbesondere der Konflikt um das Verfassungsgericht), über
die Europäische Union im Angesicht der Flüchtlingskrise und über das neue
politische Klima in Deutschland. Die Teilnehmer der Diskussion konzentrierten
sich dabei auf dem Polenbild in den deutschen Medien und dem Deutschlandbild in
polnischen Medien, sie analysierten die Art der Berichterstattung über
öffentliche Debatten beider Länder und waren sich einig, dass es vermieden
werden muss, sich dabei wiederholt stereotypischer Verallgemeinerungen zu bedienen.
Ein wichtiges Diskussionsthema waren die Konsequenzen der Politisierung der
Medien. Während des letzten Panels, das den Abend zusammenfassen sollte, debattierten
die Journalisten über die Zukunft von Deutschland und Polen. Der zentrale Punkt
der Diskussion war die Frage, ob der aktuelle Zustand der deutsch-polnischen
Beziehungen der Aufzug eines neuen Konflikts ist, oder ob  ein neuer Anfang in dem Verhältnis beider
Länder eingeläutet wurde. Die anwesenden Gäste stimmten überein, dass dieses
Verhältnis – unabhängig von seiner Entwicklung – auch weiterhin relevant für
das Funktionieren beider Länder im europäischen sowie im globalen Kontext
bleiben wird.

Das Video der Debatte wird bald in der Mediathek
der SdpZ abrufbar sein:

Fotos der
Debatte