Albrecht-Lempp-Stipendium

Das Albrecht-Lempp-Stipendium wird seit 2013 gemeinsam von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, dem Polnischen Buchinstitut und dem Literarisches Colloquium Berlin vergeben.

Ziel des Stipendiums ist es, die Kunst des Übersetzens und Schreibens im Geist der literarischen und translatorischen Standards zu fördern, die Albrecht Lempp nahestanden, sowie an seinen Beitrag zum deutsch-polnischen literarischen Austausch zu erinnern.

Das Albrecht-Lempp-Stipendium richtet sich an Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Polen und Deutschland sowie an deutsche Übersetzerinnen und Übersetzer polnischer Literatur und polnische Übersetzerinnen/Übersetzer deutschsprachiger Literatur.

Programm

Das Stipendienprogramm umfasst jährlich zwei einmonatige Aufenthalte im Nachbarland:

1. Ein Monat im Gästehaus des Literarisches Colloquium Berlin für eine polnische Schriftstellerin/einen polnischen Schriftsteller oder eine polnische Übersetzerin/einen polnischen Übersetzer.
Die Förderer übernehmen die Reise- und Unterkunftskosten und zahlen ein Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

2. Ein Monat in Krakau, in den Räumen des Übersetzerkollegs des Buchinstituts, für eine deutsche Schriftstellerin/einen deutschen Schriftsteller oder eine deutsche Übersetzerin/einen deutschen Übersetzer.
Die Förderer übernehmen die Reise- und Unterkunftskosten und zahlen ein Stipendium in Höhe von 1200 Euro.

Albrecht Lempp

Albrecht Lempp (1953–2012) war ein herausragender Förderer der polnischen Literatur in Deutschland und ihr Übersetzer. Er schuf die Grundlagen eines modernen Systems der Literaturvermittlung als Mittel der Kulturpräsentation Polens. Als Mitbegründer des Buchinstituts erhielt er den Transatlantyk-Preis für seine Verdienste auf diesem Gebiet. Viele Jahre lang war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen.

Kontakt zum Albrecht-Lempp-Stipendium

Literarisches Colloquium Berlin, Jürgen Jakob Becker

ALS-Editionen