Seit dem 28.
Januar 2016 stehen die Sieger des Deutsch-Polnischen Jugendpreises fest.
Gewonnen haben die Schule beim Jakobsweg Winnenden und Polski Związek
Głuchych aus Warschau in der Kategorie Schulaustausch und der
gemeinnützige Berufsbildungsverein aus Guben e.V. und Specjalny Ośrodek
Szkolno-Wychowawczy im. Franciszka Ratajczaka aus Rydzyna in der
Kategorie außerschulischer Austausch.
Der Preis für Schulaustausch wurde durch Marzenna Drab, Unterstaatssekretär im Polnischen Bildungsministerium. Der Preis in der Kategorie außerschulischer Austausch wurde durch Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend.
„Changes/chances@work“
lautete das Motto, das die 18 Wettbewerbsfinalisten um den
Deutsch-Polnischen Jugendpreis seit 2014 begleitet hatte. Sie
entwickelten eine Berufe-App, machten Bewerbungstrainings und Umfragen
oder eröffneten ihre eigenen Lernfirmen.
Neben
den beiden Hauptpreisen vergab die deutsch-polnische Jury auch je zwei
Auszeichnungen in jeder Kategorie. Im Bereich Schulaustausch wurden
ausgezeichnet: die Peter-Paul-Cahensly Schule aus Limburg an der Lahn
und I Zespoł Szkół im. Stanisława Staszica aus Wschowa für ihr selbst
entwickeltes Spiel zur Berufsorientierung. Außerdem die SINE-CURA
Schule Förderschule für Geistigbehinderte aus Quedlinburg mit ihrem
Partner Specjalny Ośrodek Szkolno Wychowawczy aus Ostrzeszów,die sich in
einer Berufewoche mit den Möglichkeiten beschäftigten, die der
Arbeitsmarkt in Deutschland und Polen für Menschen mit einer geistigen
Behinderung bietet.
Im
Bereich außerschulischer Austausch erhielten das
St.-Ursula-Berufskolleg des Erzbistums Köln aus Düsseldorf und die
Akademia Ignatianum aus Kraków für ihr Filmprojekt „Sanfte
Superheld/-innen“ über die Anforderungen an den Erzieherberuf die
Auszeichnung. Als zweites Projekt zeichnete die Jury die Kooperation
zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Starostwo Powiatowe Świdnica für
ihr Projekt „Berufsmobilität – ein Weg zum Erfolg?“ aus, in dem
Jugendlicheerfuhren, wie man sich auf dem globalisierten Arbeitsmarkt
zurecht findet. Die Auszeichnungen sind mit je 500 Euro pro
Projektpartner dotiert.
Insgesamt
hatten sich 85 deutsch-polnische Projekte am Wettbewerb beteiligt, 18
nahmen an der Finalrunde teil. Zur Preisverleihung reisten Jugendliche
und Betreuer aller Projekte an und warteten gespannt auf die
Entscheidung der Jury. Bevor es soweit war, standen sie der Jury Rede
und Antwort und nahmen an einem dreitägigen Begegnungsprogramm in
Warschau teil.
An der Gala des Deutsch-Polnischen Jugendpreisesnahm Prof. Dr. habil. Krzysztof Miszczak, Direktor der SdpZ, teil.
Quelle: DPJW
Weitere Informationen