Kulturelles Gedächtnis, Erinnerungskulturen u. Erinnerungsorte erleben eine
ungebrochene Konjunktur. Dabei besitzen die am CBH PAN Berlin
entstehenden Arbeiten über parallele, gemeinsame und geteilte
Erinnerungsorte besonderes Gewicht.
Das Projekt untersucht auf dieser Basis
das sprach-, kultur- u. mediendidaktische Potential von Erinnerungsorten für
die akademische Ausbildung im Kontext DaF. Im Rahmen des Projekts
erarbeiten Studierende in PL u. D tragfähige Auswahlkriterien für die
hochschuldidaktische Arbeit mit parallelen Erinnerungsorten u. entwickeln
auf dieser Grundlage akademische Unterrichtsmodelle.
Die Ergebnisse
werden in einem Workshop diskutiert u. evaluiert sowie in der
Projektpublikation reflektiert u. dokumentiert. Dies bildet die Grundlage für
geplante Folgeprojekte, deren Ziele u.a. in der empirischen Evaluierung der
entwickelten Unterrichtsmodelle u. in ihrer Weiterentwicklung für die
Fortbildung von DaF-Lehrenden u. den schulischen DaF-Unterricht in PL
liegen.
Langfristig tragen die Ergebnisse zu einer Erhöhung interkultureller
Kompetenz u. zu einer Zunahme an Sprach-, Kultur- und
Medienaufmerksamkeit der Studierenden in PL u. DE bei.