Verena Kessler „Eva” – Buchvorstellung und Autorentreffen


08.06.2026
18:00
Warszawa, Chmielna 13A
Goethe-Institut, Verlag Filtry

Verena Kessler „Eva” (Verlag Filtry 2026, polnische Übersetzung Małgorzata Gralińska)
Buchvorstellung und Autorentreffen
Goethe-Institut, ul.Chmielna 31a, Warszawa
Mit deutsch-polnischer Simultanübersetzung
Eintritt frei

Der Roman „Eva“ von Verena Kessler erschien im Frühjahr 2026 in polnischer Übersetzung von Małgorzata Gralińska im Verlag Filtry. Die Autorin besucht das Literaturfestival in Radom und das Goethe-Institut in Warschau, wo das Treffen die Journalistin Agata Napiórska moderiert.

Was, wenn Sina nicht schwanger werden kann? Wenn Mona nie Kinder bekommen hätte? Wäre die Welt dadurch ein besserer Ort? Ja, findet Klimaaktivistin Eva Lohaus: Nur ein Geburtenstopp kann unseren Planeten noch retten. Während sie mit den Konsequenzen ihrer radikalen Vision kämpft, hadern die Schwestern Sina und Mona mit ihren eigenen Lebensentwürfen. Aus der Ferne beneiden, aus der Nähe bemitleiden sie sich, gemeinsam versuchen sie, Verantwortung und Erwartungsdruck zu widerstehen. Doch erst die Begegnung mit Monas neuer Nachbarin verändert unseren Blick aufs Muttersein wirklich.
Was spricht heute gegen, was für eigene Kinder? In ihrer präzisen und bestechend schmucklosen Sprache erzählt Verena Kessler von vier Frauen, die ihre ganz eigenen Antworten auf diese Frage finden.

Verena Kessler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman „Die Gespenster von Demmin“ wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. 2023 veröffentlichte der Verlag Hanser Berlin der Roman Eva, für den sie den Literaturpreis „Der zweite Roman“ erhielt. Zuletzt erschien ihr Roman „Gym“, der die für unsere Zeit so typische Besessenheit vom perfekten Körper thematisiert.

Das Buch erschien dank der Übersetzungsförderung des Goethe-Instituts und der finanziellen Unterstützung der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Literatur: Verena Kessler „Eva” – Goethe-Institut Polen