Biogramme der Teilnehmenden
Auswärtiges Amt
Johann David Wadephul
Dr. Johann David Wadephul, Bundesminister des Auswärtigen
Géza Andreas von Geyr
Géza Andreas von Geyr, Staatssekretär des Auswärtigen Amts
Knut Abraham
Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Mitglied des Deutschen Bundestag für die CDU/CSU
Außenministerium der Republik Polen
Radosław Sikorski
Außenminister der Republik Polen
Henryka Mościcka-Dendys
Vorsitzende des Beirates für die Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland, Außenministerium der Republik Polen
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Irene Hahn-Fuhr
Irene Hahn-Fuhr ist Mitglied der Geschäftsführung beim Zentrum Liberale Moderne, einer gemeinnützigen Denkwerkstatt auf dem Feld politischer Bildung und internationaler Zusammenarbeit. Nach Stationen u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin beim europapolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Europa-Universität Viadrina, leitete sie zuletzt das Auslandsbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.
Nachhaltige Demokratisierung, kultureller und sozialer Austausch treiben die Politologin an und haben ihr gesellschaftspolitisches Engagement für die Überwindung nationaler Stereotypen sowie für die europäische Integration zu ihrer Lebensaufgabe gemacht.
Irene Hahn-Fuhr publiziert in verschiedenen Medien und ist neben ihrer Tätigkeit im Vorstand der SdpZ u.a. noch Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und der Kopernikus-Gruppe.
Dominika Kozłowska
Dr. phil. Dominika Kozłowska, Vorstandsvorsitzende der Znak-Verlagsgruppe, Chefredakteurin der Monatszeitschrift Znak, Doktorin der Geisteswissenschaften im Bereich Philosophie, Redakteurin, Essayistin und Kulturmanagerin. Seit 2006 mit Znak verbunden. Mitglied des Vorstands seit 2017 und Vorstandsvorsitzende seit 2021. Zur Znak-Gruppe, dem heute größten und ältesten Verlagshaus Polens, gehören mehrere Verlage, Online-Buchhandlungen, darunter Woblink, das Bücher in digitalen Formaten anbietet, und das soziale Netzwerk Lubimyczytać.pl. Sie ist Mitglied des Programmausschusses des Europäischen Solidaritätszentrums in Danzig und der Verband der Christen und Juden „Przymierze“. In den vergangenen Jahren war sie u. a. Mitglied des vom Krakauer Bürgermeister ernannten Gleichbehandlungsrats, des Frauenkongresses und des Józef Tischner Gedankeninstituts, wo sie Chefredakteurin der englischsprachigen Zeitschrift „Thinking in Values“ war.
Piotr M. Majewski
Historiker, Professor an der Universität Warschau und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Fachbereichs Geschichte an dieser Universität. Sein Interesse gilt der Geschichte Mittel- und Osteuropas, insbesondere der deutsch-tschechischen Beziehungen im 19. und 20. Jh. sowie der politischen Geschichte der tschechischen Gebiete in den Jahren 1918-1948. Er befasste sich auch mit der Außenpolitik der Volksrepublik Polen und mit der Zwangsmigration der Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 2009-2017 war er Vizedirektor des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig und Mitautor des Programmkonzepts dieses Museums und des Szenarios seiner Dauerausstellung. Er ist Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift „Przegląd Historyczny“ und Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte der Zeitschriften „Český časopis historický“, „Slovanský přehled“ und „Moderní dějiny“, er sitzt ebenfalls im wissenschaftlichen Beirat der Verlagsreihe Polskie Dokumenty Dyplomatyczne. Er publizierte u.a. in den Zeitschriften „Gazeta Wyborcza“, „Newsweek“, „Polityka“, „Przegląd Polityczny“ und „Tygodnik Powszechny“. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören die Bücher: Niemcy sudeccy 1848-1948: Historia pewnego nacjonalizmu (2007, tschechische Ausgabe 2014), Zmarnowana szansa? Możliwości obrony Czechosłowacji jesienią 1938 roku (2016, tschechische Ausgabe 2018), Kiedy wybuchnie wojna? 1938. Studium kryzysu (2019, tschechische Ausgabe 2022, englische und ukrainische Ausgabe in Vorbereitung), Niech sobie nie myślą, że jesteśmy kolaborantami. Protektorat Czech i Moraw, 1939-1945 (2021, tschechische Ausgabe in Vorbereitung).
Cornelius Ochmann
Politikwissenschaftler, Experte für Europäische Politik, insbes. Beziehungen EU-Russland, Polen, Russland, Ukraine und Belarus. Studierte an den Universitäten Mainz und Breslau. Längere Forschungsaufenthalte führten ihn nach Moskau und Jerusalem (Hebrew University). Von 1994 bis 2013 arbeitete er für die Bertelsmann-Stiftung und verantwortete u.a. das International Bertelsmann Forum (IBF). Cornelius Ochmann beriet das Auswärtige Amt und europäische Institutionen zum Thema EU-Ostpolitik. Aufgrund seiner politikberatenden Tätigkeit verfügt er über umfangreiche Kenntnisse auf dem Bereich der internationalen Politik. Cornelius Ochmann publizierte in der Fachzeitschrift „Nowa Europa Wschodnia“ und ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von „New Eastern Europe“.
Cornelia Pieper
Politikerin, Diplomatin, Studium der Angewandten Sprachwissenschaft, der Polnischen/Russischen Sprache und Literatur an den Universitäten Leipzig und Warschau, das sie 1982 als Diplom-Sprachmittlerin abschloss. Seit 1990 in der Politik auf Landes- und Bundesebene tätig.
Von 2001 bis 2005 Generalsekretärin der FDP. Von 1998 bis 2013 Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion, Stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, FDP-Fraktionssprecherin für Bildung und Forschung.
Von 2009-2013 Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Koordinatorin der Bundesregierung für deutsch-polnische zwischengesellschaftliche Beziehungen. Seit August 2014 Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig.
2010 wurde sie mit der Ehrendoktorwürde der Dokkyo-Universität in Japan ausgezeichnet und 2011 mit der Ehrenprofessur der Jan-Kochanowski-Universität in Kielce.
Sebastian Płóciennik
Dr. hab. Sebastian Płóciennik, Professor für Ökonomie am Institut für Wirtschaft der Akademie für Finanzen und Business Vistula in Warschau. Bis Juli 2024 war er Analyst für die deutsche Wirtschaft im Zentrum für Osteuropastudien (OSW) in Warschau.
Von 2013 bis 2021 arbeitete er am Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten (PISM) als Koordinator des Programms für die EU und das Weimarer Dreieck, zuvor als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Studien der Universität Breslau. Er studierte Rechtswissenschaften und erwarb einen Doktortitel sowie eine Habilitation in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Breslau.
Seine wissenschaftliche Arbeit begann am Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien in Breslau. Er war Stipendiat der DAAD, der Bosch-Stiftung, der NCN und der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung. An der Universität Breslau leitete er das internationale Masterstudienprogramm Global Studies – a European Perspective. Er hat an Universitäten in Deutschland, Kanada, Südkorea, Südafrika und Indien gelehrt.
Seine Spezialisierung liegt in der Erforschung der deutschen Wirtschaft, der wirtschaftlichen Integrationsprozesse in Europa sowie der institutionellen Ökonomie.
Wirtschaft
Dariusz Biernacki
Vorstandsmitglied Comarch AG
Lars Björn Gutheil
Studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Southern Methodist University (SMU) in Dallas, Texas (USA), als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) promovierte er 2003 zum Thema „Werktitelschutz im U.S.-amerikanischen Recht“. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen absolvierte er zwei Jahre lang ein redaktionelles Volontariat bei der Tageszeitung „Rheinische Post“ in Düsseldorf. 2004 trat er als Persönlicher Assistent des Hauptgeschäftsführers der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein in das deutsche Kammernetzwerk ein. Zwei Jahre später wechselte er als Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedermarketing zur Deutsch-Niederländischen Handelskammer (AHK) in Den Haag, wo er acht Jahre lang für den
Aufbau einer neuen Abteilung sowie die Implementierung neuer Formate zur Mitgliedergewinnung und politischen Interessenvertretung verantwortlich war. 2015 übernahm Lars Gutheil die Aufgabe des Stellvertretenden Geschäftsführers der Deutsch-Baltischen Handelskammer (AHK) in Estland, Lettland und Litauen. In den drei Ländern war er vor allem für die Bereiche Dienstleistungen und Projekte tätig und engagierte sich
insbesondere in den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0 sowie bei der Begleitung deutscher Investoren. Seit 2019 arbeitet er als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer in Warschau.
Dorota Kafara
Business Development Managerin in der deutschen Niederlassung der Polnischen Agentur für Investitionen und Handel. In ihrer täglichen Arbeit unterstützt sie polnische Unternehmen bei der Expansion auf den deutschen und schweizerischen Markt. Spezialistin für Public Diplomacy und Projektmanagement mit über 15 Jahren Erfahrung in der Koordination internationaler Veranstaltungen sowie politischer und wirtschaftlicher Treffen auf höchster Ebene. Von 2006 bis 2019 war sie Teil des Teams des Wirtschaftsforums – der größten Wirtschaftskonferenz in Mitteleuropa (Krynica, Karpacz), wo sie unter anderem als Programmdirektorin tätig war. Absolventin der Politikwissenschaften und der Slawistik an der Universität Warschau.
Ewa Łabno-Falęcka
Managerin, Kunstsammlerin, Aktivistin der Frauenrechte
Studium der Linguistik in Krakau, Berlin, Freiburg im Breisgau und Tübingen (Promotion). In den Jahren 1993–1999 im diplomatischen Dienst (Botschaft der Republik Polen in Bonn). Seit 2000 mit der Mercedes-Benz Group AG in Polen verbunden, seit 2015 Koordinatorin der Mercedes-Investitionen in Polen.
Kommentatorin in Wirtschaftsmedien, Mitgründerin und Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Museums für Moderne Kunst in Warschau (2008–2012) sowie der Stiftung zur Entwicklung der Bildung für die Industrie (Herausgeberin des Bestsellers „Maria Skłodowska-Curie – Albert Einstein. Briefe 1911–1932“).
Trägerin zahlreicher Preise und staatlicher Auszeichnungen, darunter „Verdiente für den Verkehr der Republik Polen“, „Verdiente für die Wirtschaft der Republik Polen“, das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland sowie der Preis der Europa-Universität Viadrina 2025.
Aleksander Siemaszko
Abteilungsleiter Handel und internationale Zusammenarbeit, Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie der Republik Polen
Adrian Stadnicki
Adrian Stadnicki ist beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft als Regionaldirektor Mittelosteuropa für die Visegrád-Gruppe (Polen, die Slowakei, Tschechien, Ungarn) und das Baltikum (Estland, Lettland und Litauen) zuständig. Zuvor war er persönlicher Referent der Geschäftsführung des Osteuropavereins (2016 – 2017). Er studierte an der Freien Universität Berlin Osteuropastudien und zuvor an der Universität Regensburg Politikwissenschaft, Europäisches Recht und Polnische Philologie.
Susanne Szech-Koundouros
Trat 1991 nach Abschluss ihres Jurastudiums in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein. Bereits früh in ihrer Laufbahn fand sie Anschluss an die europäische Arbeit: 1993 ging sie erstmals an die Ständige Vertretung Deutschlands in Brüssel, wo sie sich vor allem mit den Assoziierungsabkommen mit den baltischen Staaten befasste. Auch im weiteren Verlauf ihrer Karriere blieb die europäische Dimension ein prägendes Element – zunächst als Leiterin des Wirtschaftsreferats der Ständigen Vertretung (2008–2012), später als EU-Koordinatorin im Büro der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (2014–07/2018) in Berlin und schließlich als stellvertretende Ständige Vertreterin Deutschlands im COREPER I (2018–2022). Nach ihrer Rückkehr ins Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz übernahm sie ab September 2022 die Verantwortung der Bereiche Rohstoffpolitik, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschutz und Umweltrecht als Unterabteilungsleiterin. Seit Mai 2025 ist sie Leiterin der Abteilung Europa.
Sicherheit
Pia Fuhrhop
Dr. Pia Fuhrhop, Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik
Kai-Olaf Lang
Dr. Kai-Olaf Lang (Jg. 1967) Senior Fellow in der Forschungsgruppe EU/Europa bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin (seit 2001); zuvor Wissenschaftlicher Referent beim Bundesinstitut für internationale und ostwissenschaftliche Studien, (BIOst), Köln (1999-2000); Forschungsschwerpunkte: Länder Ostmitteleuropas (Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn) und baltische Staaten: Transformation, innenpolitische Entwicklungen und Parteiensysteme, Außen-, Sicherheits- und Europapolitik,bilaterale Beziehungen zu Deutschland; Europäische Nachbarschaftspolitik, Ostpolitik der Europäischen Union; Diplom-Verwaltungswissenschaftler (Universität Konstanz); Doktor der politischen Wissenschaften (Universität Kiel); Studien- und Forschungsaufenthalte in Warschau, Prag, Washington D.C. Mitglied des Beirats des deutsch-tschechischen Gesprächsforums; Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde; Mitglied der deutsch-polnischen Kopernikus-Gruppe; Mitglied des Redaktionsbeirats der Zeitschriften Przegląd Zachodni (Posen), Mezinárodní politika (Prag), des Advisory Board der Aspen Review Central Europe (Prag) und des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift Nowa Res Publica (Warschau).
Michał Nowosielski
Dr. habil Michał Nowosielski ist seit Juli 2025 Direktor des West-Instituts in Poznań. Er ist Soziologe und spezialisiert auf Public Policy, Public Diplomacy sowie die deutsch-polnischen Beziehungen. Seine Forschungs- und Expertentätigkeit konzentriert sich zudem auf migrationsbezogene Fragestellungen, insbesondere auf die Integration von Migrantinnen und Migranten, die Diasporapolitik sowie die Situation der Polonia in Deutschland. Er koordinierte zahlreiche wissenschaftliche und praxisorientierte Projekte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung, legislativen Institutionen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen sowie Partnern aus der Wirtschaft.
Marcin Terlikowski
Marcin Terlikowski ist Leiter des Büros für Forschung und Analysen im Polnischen Institut für Auswärtige Angelegenheiten. Zuvor war er Koordinator des Programms Internationale Sicherheit (2013–2022) sowie Analyst in diesem Programm (2007–2013). In seiner Forschung konzentriert er sich auf die militärische Dimension der europäischen und transatlantischen Sicherheit, mit besonderem Schwerpunkt auf der NATO und der EU (Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik). Sein Forschungsprofil umfasst die internationale Sicherheitspolitik und die Verteidigungspolitik der wichtigsten europäischen Staaten, die verteidigungspolitische und rüstungsindustrielle Zusammenarbeit in Europa und im transatlantischen Raum, einschließlich bilateraler und regionaler Formate, sowie die Rolle der EU im Bereich der Verteidigung (PESCO, EDF). Er ist Doktor der Wirtschaftswissenschaften (Warschauer Wirtschaftshochschule/SGH; Dissertation zur industrie- und rüstungspolitischen Ausrichtung der wichtigsten Rüstungsproduzenten in der EU) und hat einen Masterabschluss in Internationalen Beziehungen (Universität Warschau; Abschlussarbeit zu Cyberbedrohungen). Er spricht fließend Englisch und Deutsch.
Paweł Ksawery Zalewski
Staatssekretär, Verteidigungsministerium der Republik Polen
Gesellschaft
Lucjan Dzumla
Generaldirektor, Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit
Agnieszka Filipiak
Agnieszka Filipiak ist Vorsitzende der Deutsch‑Polnischen Gesellschaft in Poznań. Seit drei Jahren initiiert sie dort Begegnungen, Erinnerungsprojekte und Kulturveranstaltungen (u. a. Chorkonzerte aus Deutschland). Sie stärkt die deutsch‑polnische Zusammenarbeit in Großpolen durch die Vernetzung von Organisationen und Publikationsinitiativen; im Deutsch‑Polnischen Forum bringt sie insbesondere die Perspektive der Städtepartnerschaften ein.
Jakub Garsta
Jakub Garsta ist Germanist, Lehrer, Hochschuldozent und Übersetzer mit fast 20-jähriger Erfahrung in der deutsch-polnischen Bildungs- und Begegnungsarbeit. Er koordiniert deutsch – polnische Projekte zu Demokratiebildung, neuester Geschichte, Zivilcourage und gesellschaftlichem Engagement. Seine Arbeitsschwerpunkte sind interkulturelle Bildung, Erinnerungskultur sowie gesellschaftlicher und religiöser Dialog zwischen Polen und Deutschland.
Irene Hahn-Fuhr
Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Mitglied der Geschäftsführung beim Zentrum Liberale Moderne, einer gemeinnützigen Denkwerkstatt auf dem Feld politischer Bildung und internationaler Zusammenarbeit. Nach Stationen u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin beim europapolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Europa-Universität Viadrina, leitete sie zuletzt das Auslandsbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.
Iwona Kowalczyk
Polonistin, arbeitete fünf Jahre lang an einem Gymnasium. Seit 29 Jahren leitet sie eine Zentralstelle des DPJW im polnischen Teil der Euroregion Pomerania in Stettin und fördert dabei schulische und außerschulische Partnerschaften. Sie realisiert eigene Projekte des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania, u. a. zur Gründung eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit in der Euroregion Pomerania oder zum Erlernen der Nachbarsprache für Kinder im Vorschulalter. Darüber hinaus koordiniert sie seit 25 Jahren die Zusammenarbeit der Euroregion Pomerania mit dem Bayerischen Jugendring.
Joanna Krawczyk
Joanna Krawczyk ist Geschäftsführende Direktorin von CORRECTIV.Europe – der europäischen Einheit von CORRECTIV, einer deutschen gemeinwohlorientierten Medienorganisation, die sich auf investigativen Journalismus, Medienbildung und Technologie spezialisiert hat.
Seit vielen Jahren engagiert sich Joanna im internationalen Journalismus und in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, in der Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz gegenüber Desinformation sowie im Aufbau europäischer journalistischer Netzwerke. Zuvor war sie unter anderem stellvertretende Direktorin beim German Marshall Fund of the United States, wo sie für Programme zur Medienentwicklung in Mittel- und Osteuropa (CEE) verantwortlich war. Außerdem war sie Director of Partnerships bei „Gazeta Wyborcza“, wo sie eine Stiftung sowie die ersten Unterstützungsprogramme in Polen für investigative und lokale Medien aufbaute. Sie hat zudem den Ukrainian Media Fund mitbegründet und geleitet.
Im Rahmen des Deutsch-Polnischen Forums bringt sie vor allem eine Perspektive auf Medien, öffentliche Debatten und gesellschaftlichen Dialog ein – mit besonderem Fokus auf Desinformation, Informationsresilienz und die Rolle des (lokalen) Journalismus beim Aufbau gesellschaftlichen Vertrauens.
Anna Poznańska
Leiterin des Bereichs Kommunikation und Strategische Zusammenarbeit an der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und seit Jahren aktiv in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Die Stiftung Kreisau betreibt die größte Internationale Jugendbegegnugsstätte Polens. Jedes Jahr begegnen sich hier ca. 16.000 überwiegend junge Menschen aus Polen, Deutschland, der Ukraine und Europa.
Jakob Reinhold
Referent für Bildungs- und Hochschulpolitik in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin sowie stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften und Ko-Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin. Inhaltlich arbeitet er insbesondere an Fragen gesellschaftlicher Resilienz, deutsch-polnischer Verständigung und zivilgesellschaftlicher Vernetzung. Darüber hinaus konzipiert und begleitet er regelmäßig Jugend-, Dialog- und Austauschformate im deutsch-polnischen Kontext. Beim Deutsch-Polnischen Forum 2026 koordiniert er den Workshop „Gesellschaft“.
Bildung
Hans-Jürgen Bömelburg
Professor an der Universität Gießen, Co-Vorsitzender der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission der Historiker und Geografen. Forschungsschwerpunkte: Frühneuzeitliche Kultur-, Geistes- und Politikgeschichte des östlichen Europa Zeitgeschichte Ostmitteleuropas, Geschichte Polens (15.-20. Jh.), deutsch-polnische Beziehungsgeschichte sowie Regional- und Stadtgeschichte im östlichen Europa.
Eckhardt Fuchs
Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut und Professor für Historische und Vergleichende Bildungsforschung an der Technischen Universität Braunschweig. Er hat an verschiedenen akademischen Einrichtungen gearbeitet und war Gastprofessor in Sydney, Umeå, Tokio und Seoul. Er ist als Schulbuchexperte für viele internationale Organisationen tätig und leitet bi- und multilaterale Schulbuchkommissionen in Europa. Zu seinen Forschungsinteressen gehören die globale Geschichte der modernen Bildung, internationale Bildungspolitik, Lehrplanstudien und Schulbuchentwicklung. Er hat etwa 20 Bücher und 200 Artikel zu diesen Themen veröffentlicht, darunter The Palgrave Handbook of Textbook Studies (2018). Von 2012 bis 2015 war er Präsident von ISCHE.
Violetta Julkowska
Professorin für Geisteswissenschaften. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Geschichte der Historiographie, Geschichtsdidaktik, Familiengeschichte. Sie arbeitet an der Fakultät für Geschichte der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań/Posen. Seit 2008 im Expertenrat des deutsch-polnischen Schulbuchprojekts, seit 2010 Mitglied des Präsidiums der Deutschen-Polnischen Schulbuchkommission, der sie seit 2020 als Ko-Vorsitzende vorsteht. Seit 2024 Mitglied des Komitees für Geschichtswissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Mitorganisatorin von Bildungsprojekten, zuletzt Digitale Schule in Großpolen 2020 und 2030.
Igor Kąkolewski
Historiker und Didaktiker, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Professor an der Universität in Olsztyn/Allenstein. Forschungsaufenthalte u. a. am King’s College London; Lehrtätigkeit als Gastprofessor an der University of Wisconsin–Madison sowie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Von 2005 bis 2010 am Deutschen Historischen Institut Warschau. Mitautor der Dauerausstellungen des Museums der Geschichte der polnischen Juden POLIN sowie des Museums der Polnischen Geschichte. Von 2012 bis 2022 polnischer wissenschaftlicher Koordinator der Arbeiten an der deutsch-polnischen Schulbuchreihe „Europa – Unsere Geschichte“.
Verena Laubinger
Historikerin und Geschichtsdidaktikerin. Sie arbeitet an der Georg-August-Universität Göttingen zu deutsch-polnischen sowie polnisch-skandinavischen Beziehungen und Visual History. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit über die Darstellung von Besatzungsgesellschaften im besetzten Polen 1939–45 in Bildungsmedien. In ihrem derzeitigen Habilitationsprojekt forscht sie zu Demokratisierungsprozessen in der polnischen Gesellschaft um 1900. Sie ist seit 2020 Präsidiumsmitglied der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission der Historiker und Geografen.
Joanna Pick
Unterrichtet am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Berlin und ist Präsidiumsmitglied der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission der Historiker und Geografen sowie Co-Sprecherin des deutsch-polnischen Lehrkräfte-Arbeitskreises.
Steffen Sammler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut, wo er u.a. European Forum for Reconciliation and Cooperation in History and Social Sciences Education (EFREC) koordiniert, und Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte und ihre Vermittlung am Institut für Geschichtswissenschaft der Technischen Universität Braunschweig. Für das Observatory on History Teaching in Europe des Council of Europe koordinierte er den thematischen Bericht „Economic Crises in History Teaching“.
Tomasz Stryjek
Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Civitas-Universität in Warschau. Er beschäftigt sich mit Fragen der Geschichtsschreibung, nationalen Ideologien und Erinnerungspolitiken in Mittelosteuropa mit Schwerpunkt Ukraine, und forscht zu den polnisch-ukrainischen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart. Seit 2025 Co-Projektleiter des Forschungsprojektes: „Transnationale Geschichte unterrichten: Deutschland – Polen – Ukraine Gemeinsame Schulbuchprojekte im Kontext des gesellschaftlichen Wandels nach Beginn der Invasion Russlands in der Ukraine 2022“.
Stephan Theilig
Historiker und Lehrer am Campus Oberbarnimschulen in Eberswalde. Er ist Codirektor des Instituts für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) sowie Mitglied des Teachers Advisory Council des Fortunoff Archive for Holocaust Testimonies an der Yale University. Darüber hinaus ist er Mitglied des Lehrkräfte-Arbeitskreises der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission der Historiker und Geografen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas, insbesondere auf Verflechtungs- und Grenzraumprozessen zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und den Steppenzonen. Ein besonderer Fokus gilt der Geschichte muslimischer Akteure und Gemeinschaften in Europa, vor allem den Tataren, sowie Fragen kultureller Hybridität, Identitätsbildung und des Kulturtransfers in vormodernen und modernen Kontexten. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert er sich intensiv in der historisch-politischen Bildung, insbesondere in deutsch-polnischen Projekten, der Entwicklung multiperspektivischer Unterrichtsformate sowie der Verbindung von Forschung, Schule und öffentlicher Geschichtsvermittlung.
Marcin Wiatr
Historiker, Erziehungs- und Literaturwissenschaftler. Seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut, wo er auf deutscher Seite die Arbeiten der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission und die bilaterale Schulbuchreihe „Europa – Unsere Geschichte“ koordiniert sowie seit 2021 die Deutsch-Tschechische Schulbuchkommission betreut.
Kultur
Marius Goldhorn
Geboren 1991, ist Autor von Essays, Gedichten und der Romane »Park« und »Die Prozesse«. www.mariusgoldhorn.com
Shelly Kupferberg
1974 in Tel-Aviv geboren, wuchs in West-Berlin auf. Sie studierte Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften in Berlin. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit 30 Jahren Kultur-, Literatur und Gesellschaftsmagazine (DLF Kultur und radio3/rbb). Neben ihren regelmäßigen Live-Radiosendungen moderiert sie Konzerte, Lesungen und Tagungen, sowie Veranstaltungen für Kultureinrichtungen und Festivals. Im Herbst 2022 erschien ihr literarisches Debüt „Isidor“ bei Diogenes und stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, es wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist als Theateradaption am Wiener BURG-Theater zu sehen. Gerade erschienen ist ihr Roman „Stunden wie Tage“ (Diogenes).
Jul Łyskawa
Geb. 1984, Autor des Romans „Die wahre Geschichte von Jeffrey Waters und seinen Vätern“ (Verlag Czarne), für den er den Preis Paszport Polityki, den Warschauer Literaturpreis, den Titel „Entdeckung des Empik“ und das deutsch-polnische Literaturstipendium JOSEPHA erhielt. Nominiert für den Nike-Literaturpreis. Im Mai erscheint sein Gedichtband „Die Reise der sieben Winter gegen das Land der Kaulbarsche“ (Verlag Warstwy), im Herbst die deutsche Übersetzung von „Die wahre Geschichte von Jeffrey Waters und seinen Vätern“ in der edition.fotoTAPETA. Er lebt in Warschau.
Anne-Bitt Gerecke
Studium der Deutschen, Skandinavischen und Romanischen Philologie in Göttingen und Lund, Promotion in Kiel. Seit 2004 verantwortet sie beim Goethe-Institut das Litrix-Programm zur internationalen Vermittlung aktueller deutschsprachiger Literatur, zurzeit mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Literaturaustausch.
Jugend
Nina Andrzejewska
Nina Andrzejewska ist Inhouse-Juristin mit langjähriger Erfahrung im Unternehmensrecht und spezialisiert auf die Bereiche Datenschutz und Legal Tech. Sie ist Absolventin des Studiengangs EU-Recht und angehende Mediatorin. In ihrer beruflichen Tätigkeit und ihrem gesellschaftlichen Engagement verbindet sie moderne Technologien mit dem Einsatz für die Stärkung der Demokratie und einen sachlichen grenzüberschreitenden Dialog.
Marcin Bubicz
Marcin Bubicz ist Rechtsanwalt mit MBA-Abschluss. Seit 2018 ist er Stadtrat in Lublin und wurde bereits während seines Studiums gewählt. Seit 2025 ist er Pressesprecher des Woiwoden von Lublin sowie dessen Beauftragter für internationale Zusammenarbeit. Im Jahr 2019 war er im Unterhaus des britischen Parlaments tätig.
Laura Christoph
Laura Christoph ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektmanagerin am Institut für Europäische Politik (IEP). Sie studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft in Dresden sowie Osteuropastudien und Internationale Beziehungen in München und Warschau. Ihre Schwerpunkte am IEP liegen in der EU-Erweiterung, der Östlichen Partnerschaft und dem ukrainischen EU-Beitrittsprozess.
Sarah Eilingsfeld
Sarah Eilingsfeld ist stellvertretende Direktorin und Studienleiterin in der Europäischen Akademie Berlin. Seit über 10 Jahren setzt sie innovative Bildungsprojekte in Deutschland, Europa und der Welt um. Ihre Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Gleichstellung, Jugend und demokratische Teilhabe.
Lukas Ellermann
Lukas Ellermann ist Referent in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und befasst sich mit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Berlins mit Osteuropa. Sein akademischer Hintergrund umfasst Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik sowie Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Supply-Chain-Management. Berufliche Erfahrungen sammelte er in öffentlichen und privaten Institutionen, darunter die Europäische Kommission, die GIZ und die Siemens AG.
Anne Flotho-Liersch
Anne Flotho-Liersch ist stellvertretende Direktorin des European Youth Parliament (EYP), eines der größten europäischen Netzwerke für politische Bildung, interkulturellen Dialog und den Austausch unter jungen Menschen. Sie verantwortet netzwerkweite Aktivitäten zu Klima und Nachhaltigkeit, leitet Initiativen zum Kapazitätsaufbau und ist für die methodische Weiterentwicklung sowie die Wirkungsanalyse zuständig. Zudem koordiniert sie das Alumni-Netzwerk. Sie studierte in Maastricht, Wien und Wrocław und war vor ihrem Wechsel zum EYP im Jahr 2022 für einen Think Tank tätig.
Ewelina Górecka
Ewelina Górecka ist Direktorin und Vorstandsmitglied der Polnischen Robert Schuman Stiftung. Seit 20 Jahren beruflich im zivilgesellschaftlichen Sektor tätig. Langjährige Koordinatorin nationaler und internationaler Projekte im Bereich europäische Integration und Kommunikation europäischer Politik. Trainerin und Autorin von Programmen zur politischen Bildung und internationalen Zusammenarbeit sowie engagiert in der Interessenvertretung nationaler und europäischer Netzwerke der Zivilgesellschaft.
Kevin Hanschke
Kevin Hanschke, geboren 1995 in Jena, ist Kulturmanager und Publizist, unter anderem für die FAZ, Kevin Hanschke, urodzony w 1995 roku w Jenie, jest menedżerem kultury i publicystą, m.in. dla FAZ, die SPK, die Klassik Stiftung und das Busch-Reisinger Museum. Er beschäftigt sich mit dem Kulturleben in Ostdeutschland und Zentralosteuropa sowie mit Kunst und Theater. Er studierte Politikwissenschaft und Kulturpolitik in Berlin, Warschau und Paris. In der Kunststiftung Sachsen-Anhalt war er Leiter für Diskurs. Derzeit ist er im Bereich der internationalen Kulturpolitik im Kulturstaatsministerium tätig.
Michał Kołakowski
Michał Kołakowski ist Beamter im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie. Er ist auf europäische, industrielle und maritime Politik spezialisiert.
Zuzanna Lebelt
Zuzanna Lebelt ist Absolventin des Studiengangs Animation an der Nottingham Trent University und studiert derzeit Europäische Studien an der Universität Warschau. Ihr besonderes Interesse gilt der Frage, wie digitale Medien und Storytelling den internationalen Dialog fördern, kulturelle Gräben überwinden und die europäische Integration stärken können.
Aleksandra Leks
Aleksandra Leks arbeitet im Bereich Zivilgesellschaft, Kommunikation und europäische Zusammenarbeit. Bei GFPS-Polska koordiniert sie Projekte und Partnerschaften im Rahmen des deutsch-polnischen akademischen und kulturellen Austauschs. Darüber hinaus ist sie in der Organisation „o.zachodzie“ im Bereich Kommunikation und Fundraising tätig und interessiert sich für Journalismus, zivilgesellschaftliches Engagement sowie deutsch-polnische Beziehungen.
Krzysztof Markowski
Krzysztof Markowski ist Masterstudent im Fach Internationale Sicherheit und Diplomatie an der Militärakademie in Warschau und spezialisiert auf die innere Sicherheit der EU sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Als ehemaliger Freiwilliger des Europäischen Solidaritätskorps in Berlin verbindet er Erfahrungen aus dem Verteidigungsministerium und der Heinrich-Böll-Stiftung mit einem besonderen Interesse an der institutionellen Zusammenarbeit zwischen Frontex, EUAA und der GD HOME.
Trang Nguyen
Trang Nguyen arbeitet beim Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin, wo sie kostenlose Fortbildungen für engagierte Menschen mitorganisiert und zivilgesellschaftliches Engagement stärkt. In diesem Kontext lernte sie auch die Europäische Akademie Berlin kennen und vertiefte ihr Interesse an internationalem Austausch und Dialogformaten. Besonders spannend findet sie es, Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen und voneinander lernen zu lassen.
Phillip Rothe
Phillip Rothe arbeitet derzeit in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung an der Förderung europäischer Mobilitäten an Berliner Schulen. Zuvor war er in verschiedenen Think Tanks mit Fokus auf demokratische Resilienz, Desinformation sowie Mittelosteuropa und den Westbalkan tätig. Seine langjährigen Kontakte in die polnische Kulturszene, ein Auslandssemester in Warschau und Polnischunterricht haben seinen Blick auf Polen nachhaltig geprägt.
Christina Schneider
Christina Schneider hat einen Masterabschluss in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen von der Universität Potsdam. Beruflich befasst sie sich insbesondere mit bilateralen Beziehungen im Bereich der Jugendzusammenarbeit sowie mit dem Engagement der jungen Zivilgesellschaft in Europa für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit. Ehrenamtlich setzt sie sich für den sozialen Zusammenhalt in ihrem Stadtteil ein.
Kris Schneider
Kris Schneider ist Freiwilliger im Europäischen Solidaritätskorps bei der Polnischen Robert-Schuman-Stiftung in Warschau. Dort führt er Workshops zu europäischen Themen für Schülerinnen und Schüler an Schulen in ganz Polen durch. Er ist 23 Jahre alt, kommt aus Berlin und hat einen Bachelorabschluss in Politikwissenschaft sowie einen Masterabschluss in Europastudien.
Lara Scholz
Lara Scholz hat Politik und Nachhaltigkeitswissenschaften in Lüneburg studiert und kürzlich ein Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen absolviert. Im Herbst möchte sie ihren Master in Osteuropawissenschaften an der Freien Universität Berlin beginnen. Zusätzlich engagiert sie sich politisch und interessiert sich besonders für sicherheits- sowie mittel- und osteuropapolitische Themen.
Farzanah Shafii
Farzanah Shafii ist wissenschaftliche Assistenz bei der Max-Planck-Gesellschaft und unterstützt Programme zur Nachwuchsförderung von Wissenschaftler:innen am Beginn ihrer Karriere. Sie studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Internationale Beziehungen und Diplomatie an der Universität Trier. Ihre Schwerpunkte liegen in Außen- und Sicherheitspolitik, Friedens- und Konfliktforschung sowie Fragen von Gender, feministischer Außenpolitik und demokratischer Resilienz.
Szmo Kacprzak
Szmo Kacprzak ist Absolvent der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wrocław und Student an der Fakultät für Politikwissenschaften und Internationale Studien der Universität Warschau. Er ist Vorstandsmitglied der Stiftung der Freunde des Jugendklimastreiks sowie Mitglied des Nationalrats der Partei Razem. Beruflich, aktivistisch und politisch engagiert er sich für Klima- und soziale Gerechtigkeit sowie für die Mitbestimmung junger Menschen.
Hannah Voß
Hannah Voß studierte Soziologie und Geschichte an der Universität Konstanz sowie an der Universität Tartu in Estland und absolvierte ihren Master in Soziokulturellen Studien an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seit Januar 2024 ist sie als Projektmanagerin bei der Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau tätig und verantwortet dort Vermittlungsprojekte zur Geschichte des zivilen Widerstands gegen den Nationalsozialismus sowie zur deutsch-polnischen Versöhnung.
Anna Walczak
Anna Walczak beschäftigt sich mit EU-Recht, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Sie arbeitet als Redakteurin bei EU Law Live und ist Mitbegründerin der Stiftung Our Rule of Law, die zweimal als nationale Preisträgerin des Karlspreises für junge Menschen ausgezeichnet wurde. Sie ist Absolventin des Studiengangs Europarecht an der Universität Leiden und war Praktikantin bei der Europäischen Kommission.
Marcin Wierzbowski
Marcin Wierzbowski steht am Anfang seiner beruflichen Laufbahn und verfügt über Erfahrungen, die er sowohl im polnischen als auch im deutschen Kontext gesammelt hat. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern vertiefte er durch Jugendaustauschprogramme, ein Studium der Internationalen Beziehungen sowie der Sozial- und Kulturwissenschaften und seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen. Derzeit arbeitet er als Prognoseexperte und engagiert sich in unterschiedlichen Projekten, darunter auch deutsch-polnische Initiativen.
Globale Politik
Rosalia Romaniec
Journalistin, Dokumentarfilm-Regisseurin und Grenzgängerin. Sie ist 1972 in Polen geboren, wuchs in Kielce auf, ging nach dem Abitur zum Studium nach Deutschland. Sie studierte in Heidelberg und Dortmund Journalistik- und Politikwissenschaften. 1995 volontierte sie bei der Deutschen Welle. Anschließend arbeitete sie als freie Journalistin und Korrespondentin für deutsche und polnische Medien. Ihre Dokumentarfilme wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis. Heute leitet sie die Abteilung „German Politics“ der Deutschen Welle. Ihre Hobbys sind Reisen, Kochen und Italien, ebenso wie Geschichte und Architektur.
Gerlinde Niehus
Dr. Gerlinde Niehus hat über 25 Jahre in verschiedenen Führungs- und Managementfunktionen bei der NATO und der Europäischen Kommission gearbeitet. Reformen zur Stärkung von Frieden, Sicherheit und Demokratie waren und sind das Leitmotiv ihrer Arbeit. Von 2019 bis Ende 2024 war sie im NATO-Hauptquartier als Vize-Direktorin für die Sicherheitskooperation mit den Partnerländern der NATO verantwortlich. Zuvor hat sie als NATO-Chefredakteurin die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit geleitet und danach die Beziehungen der NATO zur Zivilgesellschaft vorangetrieben. Gerlinde Niehus promovierte in Bereich Internationale Beziehungen an der Universität Münster. Sie arbeitet jetzt als unabhängige Expertin für NATO- und internationale Sicherheitspolitik. Sie ist auch Mit-Begründerin des Brussels-Freedom-Hubs.
Cathryn Clüver Ashbrook
Cathryn Clüver Ashbrook ist eine deutsch-amerikanische Wirtschafts- und Politikanalystin und Strategin. Sie war Direktorin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und ist derzeit Senior Advisor des Programms „Nachhaltige Marktwirtschaft“ der Bertelsmann Stiftung, wo sie den Forschungsbereich zu wirtschaftlicher Sicherheit und sektorübergreifender Resilienz leitet.
Über zehn Jahre lang leitete sie drei große Forschungsinitiativen am Belfer Center der Harvard Kennedy School, darunter das „Future of Diplomacy Project“ und ein Forschungsprogramm zu transatlantischen Sicherheits- und Handelsfragen, die sie beide mitbegründete. Zuvor war sie Mitglied des Vorstands des European Policy Centre (Brüssel) und als Strategieberaterin bei Roland Berger in Shanghai, Peking, Hamburg und Paris tätig.
Ihre Karriere begann sie als Fernsehjournalistin für CNN International in Atlanta und London. Sie ist Stipendiatin des Eisenhower- und des Truman-Projekts und engagiert sich in mehreren gemeinnützigen Beiräten in Europa, unter anderem im Kuratorium des Arthur F. Burns Fellowship, im Alumni-Beirat der Brown University, im Strategischen Rat des Europäischen Forums Alpbach und im Vorstand der Deutsch-Amerikanischen Fulbright-Kommission. Clüver Ashbrook absolvierte ihr Studium an der Brown University, der London School of Economics und der Harvard Kennedy School und unterhält akademische Verbindungen in Europa und den USA. Im Januar 2026 erschien ihr erstes Buch, der SPIEGEL Bestseller „Der Amerikanische Weckruf“ (Brandstätter Verlag).
Erinnerungskultur
Łukasz Galusek
Befasst sich mit öffentlicher Diplomatie sowie mit Kultur, Kunst und Architektur Mitteleuropas. Direktor des Schlesischen Museums in Kattowitz; von 2018 bis 2025 Programmdirektor des Internationalen Kulturzentrums in Krakau.
Mitglied des Programmrates des Polnisch-Tschechischen Forums beim polnischen Außenminister. Mitbegründer von DILEMMA. The Mobile Academy of Dialogue, einem Netzwerk von Intellektuellen und Künstlern aus Mitteleuropa, dem Balkan und dem Kaukasus. Mitglied des Gesellschaftlichen Komitees zur Erneuerung der Krakauer Baudenkmäler sowie des Europäischen Netzwerks der Museen für Stadtgeschichte am Museum für Geschichte Barcelonas.
Agnieszka Gąsior
Direktorin des Schlesischen Museums zu Görlitz, ist Kunsthistorikerin und Germanistin. Geboren in Zielona Góra/Grünberg war sie von 2001–2019 am heutigen Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig tätig und übernahm 2021 die Leitung des Schlesischen Museums zu Görlitz. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen und Sammelbände.
Raphael Gross
Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM) und lehrt an der Universität Leipzig. Zuvor war er Direktor des Leo Baeck Instituts London, des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, des Fritz Bauer Instituts und Leiter des Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. Am DHM realisiert er die internationale wissenschaftliche Symposiumsreihe „Historische Urteilskraft“ und leitet die dort angesiedelte Stabsstelle zur Realisierung eines Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“.
Robert Kostro
Historiker, Publizist, Kulturmanager. Direktor des Hauptarchivs für alte Akten. In den 1980er Jahren engagierte er sich in der demokratischen Opposition. Mitbegründer und Direktor des Museums für polnische Geschichte (2006–2024). Er schrieb für u. a. „Polityka Polska“, „Życie“, „Kwartalnik Konserwatywny“, „Rzeczpospolita“, „Więzi“, „Nowe Książki“ und „IWM Post“. Mitautor u. a. der Bücher „Pamięć i odpowiedzialność“ (2005) und „Państwowiec w muzeum“ (2025).
Peter Oliver Loew
Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt. Historiker und Kulturwissenschaftler, Übersetzer, Honorarprofessor an der TU Darmstadt. Er beobachtet die politische und kulturelle Szene in Polen. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit der Geschichte und Gegenwart Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen, mit Minderheiten, der Stadt Danzig, aber auch mit Fragen von Musik, Literatur, Nation und Gesellschaft.
Paweł Machcewicz
Historiker, Professor am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften. In den Jahren 2008–2017 Gründer und erster Direktor des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Er hat zahlreiche Bücher zur Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie zu zeitgenössischen Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit veröffentlicht, darunter Muzeum (2017; deutsche Ausgabe: Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit, 2018), Schuld, Strafe, Politik. Die Abrechnung mit den Verbrechen des Zweiten Weltkriegs (2021; Koautor: A. Paczkowski) sowie Nationaler Kommunismus auf polnische Art. Moczars „Partisanen“ (2025).
Marcin Napiórkowski
Semiotiker, Professor am Institut für Polnische Kultur der Universität Warschau. Er beschäftigt sich mit Kulturgeschichte, kollektivem Gedächtnis sowie mit der Rolle von Erzählungen bei der Bildung von Gemeinschaften und bei Entscheidungsprozessen. Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Monografien.
Ständiger Mitarbeiter der Krakauer Wochenzeitschrift Tygodnik Powszechny; Veröffentlichungen u. a. auch in Więź, Znak, Polityka und Gazeta Wyborcza. Seit September 2024 ist er Direktor des Museums der Geschichte Polens.
Robert Parzer
Beschäftigt sich mit der Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen in Deutschland und im besetzten Polen. Er war an verschiedenen Institutionen tätig, darunter dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Seit März 2023 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Er legte verschieden Publikationen zu den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen, Desertionen im Zweiten Weltkrieg und zu Aspekten der Erinnerungskultur in virtuellen Räumen vor.
Magdalena Saryusz-Wolska
Professorin für Kulturwissenschaften und forscht zu Erinnerungskulturen in Deutschland und Polen. Seit 2024 ist sie Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau. Zuvor arbeitete sie u.a. an der Universität Łódź, dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie der Johannes Gutenberg Universität-Mainz. Zuletzt erschien von ihr: „Microhistories of Memory. Remediating the Holocaust by Bullets in Post-War West-Germany” (New York and Oxford 2023).
Thorsten Smidt
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie in Köln, Hamburg und Warschau.
Nach Stationen bei der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem Städel Museum in Frankfurt seit 2016 Ausstellungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Przemysław Terlecki
Direktor des Großpolnischen Museums der Unabhängigkeit (Posen). Absolvent der Universität Posen, Politikwissenschaftler und Kulturmanager, Förderer der Geschichtsvermittlung, langjähriger ehemaliger Radio- und Fernsehjournalist, verbunden mit dem Polnischen Rundfunk und dem öffentlich-rechtlichem Fernsehen. Manager und Organisator zahlreicher Projekte im Bereich der historischen Erinnerung, Autor von Szenarien für historische Inszenierungen sowie Koordinator großer Massenveranstaltungen zur Vermittlung der Geschichte Polens.
Als Bevollmächtigter des Woiwoden von Großpolen war er für die Vorbereitung und Organisation der Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit sowie zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Großpolnischen Aufstands verantwortlich. Zuvor war er im Jahr 2016 Koordinator der zentralen Feierlichkeiten zum 1050-jährigen Jubiläum der Taufe Polens und vertrat dabei die kirchliche Seite. Mitglied des Gesellschaftlichen Beirats beim Metropoliten von Posen, Erzbischof Zbigniew Zieliński.
Seit Februar 2020 ist er Direktor des Großpolnischen Museums der Unabhängigkeit sowie Initiator des Baus des neuen Sitzes des Museums des Großpolnischen Aufstands, dessen Errichtung im Februar 2024 begonnen hat. Einer der Hauptinitiatoren der Einführung eines neuen staatlichen Feiertags im Jahr 2021 – des Nationalen Tages des Siegreichen Großpolnischen Aufstands 1918–1919.
Rafał Wnuk
Erforscht die antisowjetische und antideutsche Widerstandsbewegung in Europa im 20. Jahrhundert. Autor u. a. der Bücher Unter dem ersten Sowjetherrn. Die polnische Untergrundbewegung in den östlichen Grenzgebieten der Zweiten Polnischen Republik (September 1939 – Juni 1941); Die Waldbrüder. Der antikommunistische Untergrund in Litauen, Lettland und Estland 1944–1956; Unbeugsame oder Realisten? Der polnische antikommunistische Untergrund ohne Pathos (Koautor: S. Poleszak).
Ideengeber und Chefredakteur des Atlas des polnischen Unabhängigkeitsuntergrunds 1944–1956, Mitgestalter der Dauerausstellung und Direktor des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig.
Ingo Wuttke
Historiker und kam 2008 ins Ruhr Museum, wo er als Volontär an der Entstehung der neuen Dauerausstellung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein mitwirkte. In der Folgezeit Mitarbeit an zahlreichen Ausstellungsprojekten des Museums. Nach seiner Dissertation über den Stahlindustriellen Ernst Poensgen (2021) ist er seit 2022 im Ruhr Museum als Kurator für Industrie- und Zeitgeschichte tätig.
Europa
Edwin Bendyk
Vorstandsvorsitzender der Stefan-Batory-Stiftung, Journalist, Schriftsteller und Publizist der Wochenzeitschrift Polityka.
Stefan Meister
Leiter des Zentrums für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP. Zuvor leitete der Politikwissenschaftler das Südkaukasus-Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tbilisi und das Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Östliche Partnerschaft der EU, insbesondere Südkaukasus, Belarus und Ukraine, Russlands Beziehungen zu seinen postsowjetischen Nachbarn, sowie regionale Ordnung mit Blick auf Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien.
Linn Selle
Seit November 2025 Alfred-von-Oppenheim-Leiterin des Europa-Zentrums der DGAP. Zuvor hat sie das Europa-Referat der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin. Neben ihren hauptamtlichen Tätigkeiten war Linn Selle von 2018 bis 2024 ehrenamtliche Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschlands e.V. geleitet. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Fragen der europäischen Integration, dies reicht von Themen der EU-Reform und -Erweiterung über die europäische Haushaltsarchitektur bis zu Fragen der Rechtsstaatlichkeit und der Handlungsfähigkeit der Europäischen Union.
Anja Wallau
Beauftragte für Grundsatzfragen der Europapolitik, EU-Koordinierung und EU-Außenbeziehungen im Auswärtigen Amt.
Sprache
Rafał Bartek
Selbstverwaltungsvertreter und Vorsitzender des Verbandes deutscher sozial-kultureller Gesellschaften in Polen. Seit vielen Jahren engagiert er sich für die deutsche Minderheit in Polen, unter anderem als Vorsitzender der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien und als Vorsitzender des Regionalparlaments der Woiwodschaft Oppeln.
Anja Geissel
Anja Geissel arbeitet seit mehr als 25 Jahren für das Goethe-Institut und leitet seit Oktober 2023 die Sprachabteilung am Goethe-Institut Warschau. Von 1997 bis 1999 war sie als Deutschlehrerin am Deutschlehrerkolleg in Jelenia Góra tätig.
Agnieszka Korman
Dr. Agnieszka Korman ist im Bildungsbereich tätig und engagiert sich für die Vermittlung der polnischen Sprache sowie für deutsch-polnische Bildungszusammenhänge. In ihrer Arbeit verbindet sie fachliche Expertise mit praktischer Erfahrung im schulischen Kontext.
Arkadiusz Łuba
Arkadiusz Łuba ist Literatur- und Kulturwissenschaftler, Publizist und Experte für polnische Sprache, Bildung und Kulturvermittlung. Er ist in deutsch-polnischen Bildungs- und Kulturkontexten aktiv und bringt als externer Experte des Instytut Rozwoju Języka Polskiego besondere Fachkenntnisse zur Förderung des Polnischen im Ausland ein.
Erik Malchow
Dr. Erik Malchow ist Kulturwissenschaftler und Leiter für Kommunikation bei KoKoPol. Er arbeitet an der Schnittstelle von deutsch-polnischer Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit und begleitet die Kampagne „Polski ist cool“ zur Stärkung der polnischen Sprache in Deutschland.
Magdalena Telus
Dr. Magdalena Telus ist Polonistin, Slavistin und Germanistin. Als wissenschaftliche Leiterin von KoKoPol beschäftigt sie sich insbesondere mit der polnischen Sprache in Deutschland und Polnisch als Herkunftssprache.