Junge Redaktion

Über das Programm
Die Junge Redaktion ist eine Initiative der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die sich an Studentinnen und Studenten richtet, die sich für Journalismus, Kultur und deutsch-polnische Themen interessieren. Das Programm schafft einen Raum zur Weiterentwicklung des journalistischen Handwerks und zur Vertiefung des Wissens über die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.
In praxisnahen Workshops, , die von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten geleitet werden, lernen die Teilnehmenden, Veranstaltungsberichte zu verfassen, Interviews zu führen und aufmerksamkeitsstarke Inhalte für soziale Medien zu entwickeln.
Die jungen Redakteurinnen und Redakteure besuchen Projekte der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in ganz Polen. Sie arbeiten an eigenen Texten, Interviews und Rezensionen. Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist das Mentoring sowie Gespräche in Medienredaktionen in Deutschland und Polen.
Das Programm dauert etwa ein Jahr. Zum Abschluss nimmt die Junge Redaktion am Deutsch-Polnischen Forum teil und erstellt Berichte über Debatten und Gespräche während der Veranstaltung.
Kontakt
Neue Edition der „Jungen redaktion“
Im November 2013 wurden die Mitglieder der neuen "Junge Redaktion" von einer Jury gewählt.
MehrPorträt eines Schauspielers – ein Bericht von Barbara Hortyńska
Podiumsdiskussion „Porträt eines Schauspielers” im Kleinen Theater in Stettin im Rahmen des Projekts „Theaterbrücken – Kulturbrücken“ organisiert. Das Projekt wurde von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit unterstützt.
MehrDas Objektiv auf Polen gerichtet – ein Bericht von Ola Olejnik
Wojtek Wieteska eröffnete seine Ausstellung in der Galerie Atlas Sztuki in einem T-Shirt mit der Aufschrift Jestem z Polski. I Am from Poland. Diesen Titel trägt die Veranstaltung. Die Worte sind auch ein Bekenntnis. Das Geständnis von etwas Beschämenden oder Grund zu Stolz?
MehrFrauen an den Fronten. Das Interview mit Monika Dobrowlańska führte Julia Wysocka
Am 23 Mai fand im Maxim Gorki Theater in Berlin die Premiere des Stückes „Displaced Women” statt. Regisseurin Monika Dobrowlańska spricht über das Konzept dieses trilateralen Projekts und die unaufhörlichen Schwierigkeiten, auf die man trifft, wenn man das Thema Krieg behandelt.
MehrWie man schwierige Geschichte erzählt- ein Bericht von Anna Więckowska
Für das Anne Frank Zentrum, welches Rechtsextremismus und Antisemitismus entschieden entgegentritt und sich zudem für eine vielfältige Gesellschaft einsetzt, ist eine Gruppe junger Menschen tätig, die verantwortlich für die Verwirklichung von Bildungsprogrammen ist.
MehrTitus Andronicus – über die Inszenierung von Jan Klata berichtet Maja Antkowiak
In Shakespeares Titus Andronicus liegt alles auf der Hand. Die größten Vorwürfe, die diesem Stück wohl je gemacht wurden, sind seine unerbittliche Wortwörtlichkeit und das Fehlen jeglicher Distinguiertheit. Klata ist an dieses „Minus“ mit Demut herangegangen und hat diese schwierige Atmosphäre des Stückes hervorragend wiedergegeben.
MehrDie Närrin hat abgedrückt – Eine Inszenierung nach „Im Krebsgang“ von Günter Grass, kommentiert von Ewa Walas
Ende des Zweiten Weltkrieges. Polen wird von der deutschen Besatzung befreit. Klirrender Frost. Aus dem Hafen in Gdingen läuft die Wilhelm Gustloff aus. Die Geschichte dieser Schifffahrt sollte von sowjetischen Torpedos versenkt werden. Fast 10.000 der fliehenden Danziger Bewohner kamen um. Das war der verlustreichste Schiffsuntergang der Weltgeschichte bezogen auf ein einzelnes Schiff.
MehrPoznańska Wiosna Muzyczna – ein Gastbericht der SdpZ-Praktikantin Julika Trümper
Am 11. und 12. 4. 2013 hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen vom Posener Musikfrühling (Poznańska Wiosna Muzyczna) verschiedene Workshops und Konzerte zu besuchen. Ich kam Donnerstagmittag in Posen an und wurde nach dem Einchecken im Hostel an der Musikhochschule, wo das Festival stattfand, von der jungen Kompositionsstudentin Ewa Fabiańska empfangen. Diese war in der […]
MehrWer sind die jungen Redakteure?
Von Dezember 2012 bis Februar 2013 arbeiten die jungen Redakteure an ihrem journalistischen Können und zwar unter der Anleitung erfahrener Kollegen.
Mehrdelit.live 18. Dezember 2012 – Ein Bericht von Marcin Radomski
In dem Warschauer Café MiTo art.café.books sprachen bekannte Kritiker, Journalisten und Übersetzer am 18. Dezember 2012 über ausgewählte Titel aus einem subjektiven Führer durch die deutschsprachige Literatur "Delit". Die Diskussion wurde von dem Journalisten und Dichter Marcin Sendecki geleitet.
Mehr„Dialog-Pheniben” über das vergessenes Geschichtskapitel der Sinti und Roma – ein Bericht von Michał Mazur
Die dramatischen Ereignisse der Vergangenheit kehren wie ein Echo zurück und zwingen uns, über die Gegenwart nachzudenken. Oft stellt sich heraus, dass es sich bei dem, was wir für ein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte hielten, gar nicht um endgültig geklärte und gelöste Fragen handelt.
MehrFilmvorführung „Lanterna Magica“ im Kino AMOK in Gliwice – ein Bericht von Ada Kiryluk
Was ist das eigentlich? Zu was für einer Veranstaltung gehe ich überhaupt? Ist das ein Film oder eine Theateraufführung? Ist das Kunst oder ein Auftritt von Illusionisten? Ich hatte keine Vorstellung davon, was ich zu erwarten hatte. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit – aus dessen Mitteln das Event mitfinanziert wurde – sprach von einem Film, der Flyer hingegen von… allem in einem!
MehrÜber das Magazin Radar für die SdpZ von Małgorzata Marchwiana
Die Autoren denken zwar in verschiedenen Sprachen, aber durch diese Andersartigkeit entsteht eine Gemeinsamkeit der Erfahrungen. Sie ermöglicht eine nationenübergreifende Verständigung, die auf Literatur basiert.
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