Junge Redaktion

Über das Programm
Die Junge Redaktion ist eine Initiative der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die sich an Studentinnen und Studenten richtet, die sich für Journalismus, Kultur und deutsch-polnische Themen interessieren. Das Programm schafft einen Raum zur Weiterentwicklung des journalistischen Handwerks und zur Vertiefung des Wissens über die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.
In praxisnahen Workshops, , die von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten geleitet werden, lernen die Teilnehmenden, Veranstaltungsberichte zu verfassen, Interviews zu führen und aufmerksamkeitsstarke Inhalte für soziale Medien zu entwickeln.
Die jungen Redakteurinnen und Redakteure besuchen Projekte der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in ganz Polen. Sie arbeiten an eigenen Texten, Interviews und Rezensionen. Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist das Mentoring sowie Gespräche in Medienredaktionen in Deutschland und Polen.
Das Programm dauert etwa ein Jahr. Zum Abschluss nimmt die Junge Redaktion am Deutsch-Polnischen Forum teil und erstellt Berichte über Debatten und Gespräche während der Veranstaltung.
Kontakt
Neugier? Liebe? Zufall? Deutsche Migranten in Polen
Am 12. Oktober 2017 lud das Institut für Öffentliche Angelegenheiten zur ersten Veranstaltung der Reihe „Unter uns – EU-Bürger in Polen” im Goethe Institut ein. Die Diskussion wurde von Agnieszka Łada, Politologin, geführt. Sie untersuchte in der Studie Deutsche in Polen.
MehrDie Revolution der Evolution – ein Bericht von Mateusz Tofilski
Dezember 1831. An Bord der HMS „Beagle“ geht ein junger, selbstbewusster Gentleman mit rundem Gesicht und durchdringendem Blick. Dieses Bild von Charles Darwin, statt eines alten Weisen mit grauem Bart, schlug Dr. Szymon Drobniak, Evolutionsbiologe an der Jagiellonen-Universität, bei dem Festival Big Book vor, das vom 23.-25. Juni in Warschau stattfand.
MehrOffene Grenze – ein Bericht von Mateusz Tofilski
Andere Protagonisten, andere Geschichten, eine andere Sprache. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen der polnischen und deutschen Literatur? Wie werden polnische Autoren in Deutschland rezipiert, und wie deutsche Autoren in Polen? Das ist eine der Fragen, die die Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Polen-Deutschland 1:1 – eine parallele Geschichte“, die im Rahmen des diesjährigen Big Book Festival (23.-25. Juni) stattfand, beantworten wollten.
MehrQuo vadis, Europa? – Julia Grzybowska
Während der Podiumsdiskussion „Antiliberale Konterrevolutionen – Wie verändern sie Europa?“ im Rahmen der Konferenz „Europa mit Zukunftsausblick“ ging es um Tendenzen, die in den vergangenen Jahren das politische Handeln in Europa motivieren. Die erste Geige spielt eindeutig der in Europa herrschende Populismus.
MehrRevitalisierung des Panslawismus? Russland auf dem Weg zur imperialen Politik
Die Konferenz „Europa mit Zukunftsaussicht“ am 26. Mai 2017 im Europäischen Zentrum der Solidarność in Gdańsk wurde mit einer Podiumsdiskussion zur Außenpolitik der Russischen Föderation eröffnet. Die Analyse Russlands 100 Jahre nach der Oktoberrevolution kam zu dem Schluss, dass die Russische Föderation ihre imperiale Politik revitalisiert.
MehrDas Weinen der Seele – ein Bericht von Mariusz Bartodziej
„Wir müssen von dem Denken wegkommen, dass nur das existiert, was materiell ist“, sagte Paweł Krupa OP, Dominikaner bei seinem Vortrag „Wo wohnt die Seele und womit befasst sie sich?“ im Rahmen des Big Book Festival.
MehrDer prominente Mörder – ein Bericht von Mariusz Bartodziej
Wie wird das Bild eines Mörders kreiert und wie beeinflusst es die Gesellschaft? Anhand des Falls James Bulger, eines Zweijährigen, der von zwei Zehnjährigen umgebracht wurde, beantwortete Dr. habil. Marzena Sokołowska-Paryż diese Frage mit ihrem Vortrag „Verbrechen, die Großbritannien erschüttert haben“, den sie im Rahmen des Big Book Festivals hielt.
MehrKampf um die Rechte des Arbeitnehmers – ein Bericht von Mariusz Bartodziej
Wie ist aus dem 16-Stundentag der 8-Stundentag geworden? Wie sind Kranken- und Rentenversicherungen für Angestellte entstanden? Wie kam es dazu, dass Kinder unterrichtet werden, statt gute zehn Stunden in einer Fabrik zu schuften? Diese Fragen beantwortet die Ausstellung „In die Zukunft gedacht – Bilder und Dokumente der deutschen Sozialgeschichte“, die bis zum 29. September im Collegium Polonicum in Słubice zu sehen ist.
MehrSchwarz-Weiß und in Farbe – Das Dokumentarfilmlabor. Ein Bericht von Mateusz Tofilski
Ende Mai, Anfang Juni fanden in Krakau im Rahmen des 57. Krakauer Filmfestivals ein Koproduktionsmarkt und Pitchings von DOC LAB POLAND statt. Hierbei handelt es sich um eines der wichtigsten Ereignisse in der Dokumentarfilmbranche in Polen. Im Rahmen von DOCS TO GO! können Regisseure, Cutter und Produzenten ausländischen Gästen ihre Werke in der fortgeschrittenen Montagephase zeigen.
MehrDas Filmfestival in Breslau – „one of the best film festivals in the world!” (F. Kelemen)
In Breslau fand vom 3. bis zum 13. August 2017 bereits das 17. Internationale Filmfestival „Nowe Horyzonty“ statt. Breslau allein ist bereits einen Besuch wert. Das Filmfestival verlieh der Stadt jedoch nochmal ein besonders i-Tüpfelchen. Neben den Filmen, gab es zahlreiche andere Attraktionen wie Ausstellungen und Konzerte, die sich bei den lauen Sommernächten großer […]
Mehr„Werden sich die Deutschen von der Populismuswelle mitreißen lassen?“
Ein Bericht über das Gespräch zum Thema „Die Deutschen und die deutsch-polnischen Beziehungen vor den Wahlen“.
MehrWelche Sprache wird im Ausland gebraucht? – ein Bericht von Iza Pierzchała
Den Empfängern Wahrheit zu vermitteln, ist die grundlegende Aufgabe aller Medien, und zwar unverändert seit der Entstehung der ersten Zeitung. Doch in einer Zeit, da Informationen allgemein zugänglich sind und auf dem Medienmarkt enorme Konkurrenz herrscht, wird diese Aufgabe immer schwieriger und nimmt die Form eines Krieges um News an. Wie definieren Medien im Ausland unter diesen Bedingungen ihre Arbeitsstrategie?
MehrNeo-Hippies im einem Dorf in Podlachien Oder: Junge Menschen drehen Dokumentarfilme – mit Adam Ślesicki spricht Katarzyna Karpińska
Im April fand in Warschau die erste von drei Sessions DOC LAB POLAND 2017 statt, ein Programm, das die Arbeit junger polnischer Dokumentarfilmemacher unterstützt. Einer der Partner ist die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Mit Adam Ślesicki, dem Direktor von DOC LAB POLAND, sprach Katarzyna Karpińska.
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