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Festival filmPOLSKA 2008 eröffnet

Das Polnische Filmfestival „filmPolska“ ist am Mittwochabend im Filmtheater Hackesche Höfe eröffnet worden. „Wir sind stolz, dass wird die größte Präsentation polnischen Filmschaffens bereits zum dritten Mal in Berlin organisieren konnten“, sagte Tomasz Dąbrowski, Direktor des Polnischen Instituts Berlin. Zur Eröffnung trafen sich mehr als 500 internationale Gäste, Berliner und Potsdamer aus Kultur und Politik. Regisseur Andrzej Jakimowski präsentierte seinen Film „Sztuczki” („Kleine Tricks“), der das Publikum begeisterte.

Bis zum 30. April laufen in verschiedenen Spielstätten in Berlin und Potsdam 90 Spiel- und Dokumentarfilme, Arbeiten von Filmstudenten, Klassiker und Independent-Produktionen. Gezeigt werden u.a. „Katyń” von Andrzej Wajda, „Korowód” von Jerzy Stuhr, „Nadzieja” von Stanisław Mucha.

Die Direktorin des polnischen Filminstituts in Warschau, Agnieszka Odorowicz, und Kirsten Niehuus, Schirmherrin von „filmPolska“ und Geschäftsführerin der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, bekräftigten am Abend, dass sich die filmische Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland auf einem erfolgreichen Weg befinde.

Unterstützung kam auch aus der Politik. Bereits im Vorfeld hatte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) zum Besuch des Festivals aufgerufen, das zur Verständigung zwischen den beiden Ländern und zum erkulturellen Dialog beiträgt. Das Festival wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit unterstützt.

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