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Tätigkeit

Eine Nacht in der Galerie

Das Filmprojekt für Schüler und Jugendliche „Eine Nacht in der Galerie“ ist von der Ausstellung „Tür an Tür. Polen-Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte”, die 2011 im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen war, her inspiriert worden. Neben begleitenden Unterrichtsmaterialien für Schüler und Lehrer, hat die SdpZ zahlreiche Geschichts-Workshops und Schülerbegegnungen vorbereitet.

Der Film will die bislang übliche historische Narration der deutsch-polnischen Nachbarschaft überwinden helfen, indem er Mythen dekonstruiert und dazu anregt, selbständig über die ungewöhnliche Nachbarschaft zu reflektieren. Auf der polnischen Internetseite kann der Film in voller Länge oder in Episoden im Stream angeschaut werden. Zur Vor- oder Nachbearbeitung stehen für Lehrer und Schüler auf der Seite zusätzliche Lehrmaterialien kostenlos zum Downloaden bereit. In ganz Polen finden zudem Geschichts-Workshops statt. „Eine Nacht in der Galerie“ wurde bereits im polnischen Fernsehen TVP 2 ausgestrahlt.

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ist sowohl Ideengeber als auch Produzent des Films. Projektpartner sind u.a. das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das Haus der Begegnungen mit der Geschichte, TVP2, das Portal TVN24 und die Monatszeitschriften Znak, Focus Historia und Mówią Wieki.

Im Herbst 2013 wurde das Projekt um englische Übersetzung des Filmes und gewählte Unterrichtsmaterialien ergänzt.

Informationen zum Projekt: Magdalena Przedmojska, magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl, + 48 22 338 62 73

http://fwpn.org.pl/noc-w-galerii

Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien

An den Universitäten Halle-Wittenberg und Jena entsteht ein Zentrum für Polenstudien, das nach dem polnischen Historiker Aleksander Brückner benannt wird. Damit wird neben der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und dem Mainzer Polonicum ein weiteres Standbein fächerübergreifender polenbezogener Studiengänge in Deutschland geschaffen und entsprechend der Absicht der Stiftereinrichtungen die polenbezogene Kompetenz in Deutschland gestärkt.                                                                                                               

Die Förderung sieht vor, die Einrichtung eines Lehrstuhls und Forschungsvorhaben im interdisziplinären Verbund für drei bis maximal fünf Jahre zu bezuschussen. Das Zentrum wird seinen Lehrbetrieb zum Akademischen Jahr 2013/2014 aufnehmen. Neben der SdpZ fördern die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) und der Deutsche Akademische Austauschdienst das Vorhaben.

Informationen zum Projekt: Karolina Fuhrmann, karolina.fuhrmann@sdpz.org, + 49 30 240 47 85 12

Deutsch-Polnische Medientage

Die Deutsch-Polnischen Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch und die Chance zur persönlichen Begegnung. Während Podiumsdiskussionen und Workshops mit Experten und Journalisten werden aktuelle und grundlegende Fragen der journalistischen Arbeit in beiden Ländern aufgegriffen und reflektiert. Nicht zuletzt wird über die besondere Rolle und Verantwortung der Medien für die Gestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen diskutiert.

Veranstalter der Deutsch-Polnischen Medientage sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Robert Bosch Stiftung. Die Medientage werden im jährlichen Wechsel zwischen Deutschland und Polen in der Grenzregion ausgerichtet.

Informationen zum Projekt: Magdalena Przedmojska, magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl, +48 (22) 338 62 73

www.medientage.org / www.dnimediow.org

Polen aus freier Wahl

„Polen aus freier Wahl. Deutschstämmige Familien in Warschau im 19. und 20. Jahrhundert” ist eine Wanderausstellung, die von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit konzipiert wurde. Zum Projekt zählt ein illustrierter Bildband, der die Geschichte von 26 Familien (u.a. Familie Gebethner, Familie Wedel) darstellt. Daneben zeigt er die Entwicklung von Industrie, Wissenschaft, Kultur und des gesellschaftlichen Lebens in Warschau in dieser Zeit. Er beschreibt den Prozess der schrittweisen und freiwilligen Assimilation dieser Familien, deren Angehörige sich mit den polnischen nationalen Bestrebungen solidarisierten. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit den Nachkommen der Familien, die noch in Warschau leben. Es zeigt, dass die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges nur eine Episode in der jahrhundertelangen friedlichen Koexistenz von Polen und Deutschen in Warschau sind.

Die Ausstellung, die bereits im Warschauer Haus der Begegnung mit der Geschichte (Dom Spotkań z Historią), im Berliner Rathaus sowie im J. I. Kraszewski-Museum in Dresden und in der augsburgischen Dreifaltigkeitskirche in Warschau zu sehen war, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Hauses der Begegnung mit der Geschichte. Sie wurde als Wanderausstellung konzipiert und besteht aus 31 Schautafeln im Format 100 x 220 cm und 8 Tafeln im Format 50 x 220 cm, insgesamt 35 Meter. Sie kann unentgeltlich bei der SdpZ ausgeliehen werden. Der Leihnehmer trägt die Kosten für Transport, Aufbau, Abbau und Versicherung.

Das Album „Polen aus freier Wahl. Deutschstämmige Familien in Warschau im 19. und 20. Jahrhundert“, Tomasz Markiewicz, Tadeusz Władysław Świątek, Krzysztof Wittels:
Wydawnictwo (Verlag) Dom Spotkań z Historią 2012; Preis: 75 złoty (Polen)/30 Euro (Deutschland inkl. Porto und Versand)
. Bestellung unter: ksiegarnia@dsh.waw.pl

Im Winter 2014 wurde das Projekt um eine eigene Internetseite ergänzt. Zukünftig wird es auch um Lehrmaterialien für Jugendliche ergänzt. Partner der SdpZ bei diesem Projekt ist das Haus der Begegnung mit der Geschichte in Warschau.

Informationen zum Projekt und Zurverfügungstellung der Ausstellung: Tomasz Markiewicz, tomasz.markiewicz@fwpn.org.pl,  tel. + 48 22 338 62 62

www.polenausfreierwahl.de

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis

Seit 1997 prämiert der Deutsch-Polnische Journalistenpreis Beiträge, die über das jeweilige Nachbarland fair und offen berichten und dadurch das Wissen von Deutschen und Polen übereinander erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft verbessern, das Alltagsleben auf der anderen Seite dem jeweiligen Nachbarn näherbringen. Gefragt sind ebenfalls Beiträge, die das komplexe deutsch-polnische Verhältnis erklären. Die Preisstifter wollen damit die Integration beider Länder in der Europäischen Union fördern. Der Preis wird in drei Kategorien verliehen: Print, Hörfunk, Fernsehen. Das Preisgeld für jede Kategorie beträgt 5.000 Euro.

2014 lobte das Land Brandenburg den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“, der von der Jury für einen Beitrag vergeben wurde, der beispielgebend das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und von Journalistinnen und Journalisten aus den sechs Partnerregionen verfasst wurde. Er war ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert und wurde vom Minister für Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers, übergeben.

Die Preisstifter sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert Bosch Stiftung und deutsche und polnische Grenzregionen in drei Bundesländern: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften: Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

Information zum Projekt: Magdalena Przedmojska, magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl, Tel. +48 (22) 338 62 73

www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de


Journalistenstipendium

Das Programm wird von der SdpZ ausgeschrieben. Das Ziel dieses Stipendiums ist, Journalisten zu unterstützen, deren Arbeit dazu beiträgt, die Qualität der deutsch-polnischen Beziehungen zu vertiefen, sowie die Bereitschaft von Polen und Deutschen europäische Herausforderungen anzunehmen, zu vergrößern.

Das Stipendium für Journalisten beträgt jeweils 3.000 € als Höchstbetrag für eine journalistische Arbeit und bietet damit die Deckung der Kosten für einen Artikel (Presse, Radio, TV), einen Dokumentarfilm, eine Fotoreportage, Internetseite oder einer Veröffentlichung eines Buches in Polen, Deutschland und in den Nachbarländern.

Informationen über das Projekt: Joanna Czudec, joanna.czudec@fwpn.org.pl +48   22 338 62 65



Inside Russia

Inside Russia. Studienreise für deutsche und polnische Journalisten nach Moskau

Die Recherchereise INSIDE RUSSIA ist ein Projekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und n-Ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung.

Die Journalisten trafen sich in Moskau und auch außerhalb der Hauptstadt mit Vertretern von Menschenrechtsorganisationen, mit Oppositionellen, Bloggern und Politikern. Die Gespräche mit Vertretern von Bürgerrechtsinitiativen, russlandweiten sowie regionalen Medien, sowie mit Repräsentanten stattlicher Einrichtungen haben zumindest im Ansatz die aktuelle Lage der Zivilgesellschaft in Russland beleuchtet, sowie die Frage nach der neuen russischen Opposition, die zu den größten Anti-Regierungsdemonstrationen in Moskau geführt hat, beantwortet.

Journalisten INSIDE RUSSIA 1
Journalisten INSIDE RUSSIA 2

Informationen zum Projekt: Joanna Czudec, joanna.czudec@sdpz.org, +48 22 338 62 65

Junge Redaktion

Die junge Redaktion bilden zehn Studentinnen und Studenten aus acht Städten Polens. Sie alle nehmen an einem neuen Programm für angehende Journalisten teil. Dieses versucht nicht nur durch eine Reihe von Workshops (Dezember 2012 bis Februar 2013) journalistisches Handwerk zu vermitteln sondern will auch die jungen Journalisten gerade für deutsch-polnische Themen und die Tätigkeit der Stiftung sensibilisieren. Die Texte, die häufig von der SdpZ realisierten bzw. mitfinanzierten Projekten handeln, werden auf der Homepage der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit veröffentlicht und ggf. auch ins Deutsche übersetzt. Den Abschluss des Programms bildet die Teilnahme an den 6. Deutsch-Polnischen Medientagen (6.-8. Juni 2013) in Breslau.

Der junge Redaktion gehörten 2013: Maja Antkowiak (Posen), Barbara Hortyńska (Stettin), Adrianna Kiryluk (Kattowitz), Małgorzata Marchwiana (Krakau), Michał Mazur (Breslau), Aleksandra Olejnik (Lodz), Marcin Radomski (Warschau), Ewa Walas (Danzig), Anna Więckowska (Breslau), Julia Wysocka (Warschau).

Die junge Redaktion besteht 2014 aus: Dariusz Dłużeń (Rzeszów), Alicja Hubala (Wrocław), Martyna Słowik (Kraków), Agnieszka Kaniewska und Anna Stańczak (Warschau), Magdalena Grynczel (Białystok), Maja Rup (Posen) und Karina Leśniewska (Łódź).

Informationen zum Projekt: Małgorzata Gmiter, Magdalena Przedmojska,
malgorzata.gmiter@fwpn.org.pl, + 48 22 338 62 60
magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl, + 48 22 338 62 73


Biuletyn Niemiecki (Deutschland-Analysen)

Die Deutschland-Analysen beschäftigen sich mit politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Prozessen in Deutschland. Ziel ist es polnischsprachigen Lesern qualitativ hochwertige Analysen, die von jungen Experten geschrieben werden, anzubieten und für die deutsch-polnischen Beziehungen relevante Themen auch im europäischen Kontext vorzustellen. Das Projekt richtet sich an interessierte Leser sowie Experten aus unterschiedlichen Berufszweigen (Journalisten, Beamte, Verwaltungsfachangestellte, Diplomaten, Studenten). Die Deutschlandanalysen erscheinen einmal im Monat und werden als pdf-Datei versendet. Herausgegeben werden sie vom Zentrum für internationale Beziehungen (CMS) in Warschau und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Informationen zum Projekt: Tomasz Markiewicz, tomasz.markiewicz@fwpn.org.pl,  tel. + 48 22 338 62 62

Die Deutschland Analysen (in polnischer Sprache) sind in der SdpZ-Bibliothek zum Downloaden.

Polen-Analysen

Die Polen-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Polen.

Die Polen-Analysen erscheinen seit 2006 zweimal monatlich und werden per E-Mail versendet. Sie werden gemeinsam vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, der Bremer Forschungsstelle Osteuropa und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde in Partnerschaft mit dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Universität Wrocław herausgegeben.

Seit September 2012 werden sie mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die in Polen zusammen mit dem CSM in Warschau seit 2009 die Deutschland-Analysen (Biuletyn Niemiecki) anbietet, herausgegeben.

Ein Archiv der Polen-Analysen finden Sie im Internet unter www.laender-analysen.de/polen


Workshops für ukrainische Journalisten

Ukrainische Journalisten in Warschau, Berlin und Hamburg

Die Reporterstiftung und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit veranstalteten gemeinsam einen Workshop für investigative Journalisten aus der Ukraine. Unter dem Motto „Wie verkaufe ich die Affäre?” sprachen die  ukrainischen Journalisten mit ihren Kollegen in Warschau darüber, wie sie möglichst effektiv ihre Arbeit präsentieren können.

In Berlin und Hamburg lernten sie die deutschen Investigativreporter kennen, darunter Klaus Brinkbäumer, („Der Spiegel“), Oliver Schröm, („Der Stern“), Klaus Ott,  („Süddeutsche Zeitung“). Sie besuchten auch die Redaktionen des ARD-Politmagazins „Panorama” und des „Tagesspiegel“ (mit Armin Lehmann). 

Informationen zum Projekt: Joanna Czudec, joanna.czudec@sdpz.org, + 48 22 338 62 65


Gesprächskreis Polen

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik zählt zu den renommiertesten Think Tanks und politischen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Der Gesprächskreis Polen ist eine gemeinsame Initiative mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die bereits auf eine lange Tradition zurückblickt.

Der Vorsitzende des Gesprächskreises ist der ehemalige Außenminister und Ko-Vorsitzende des Rates der SdpZ, Markus Meckel. Die Reihe wendet sich insbesondere an Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, die mit hochkarätigen Experten aus Polen aktuelle und zukunftsrelevante Themen diskutieren. Jährlich finden vier Sitzungen im Haus der DGAP in Berlin statt.

Informationen zum Projekt: Karolina Fuhrmann, karolina.fuhrmann@sdpz.org, +49 (30) 240 478 512


Filmbox der SdpZ

Anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums bereitete die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit eine Filmbox vor, die aus neun Dokumentarfilmen besteht. Die Filmbox stellt eine Auswahl der aus der breiten Palette der durch die Stiftung realisierten oder mitfinanzierten Filmproduktionen dar, die von deutschen oder polnischen Filmmacher geschaffen wurden. Die Filmbox hat zum Ziel, das Wissen über die Geschichte von Deutschland und Polen, über die Kultur und Relationen beider Länder zu fördern.

Die Filmbox umfasst folgende Titel:
Der Fotograf von Dariusz Jabłoński DE/PL, 78 Min.
Irena Sendler. Im Namen ihrer Mütter von Mary Skinner PL, 58 Min.
Tschüss DDR! Über Warschau in die Freiheit von Krzysztof Czajka DE/PL, 56 Min.
Pakete der Solidarität von Lew Hohmann DE/PL, 45 Min.
Deutsche Spuren in Lodz von Zygmunt Skonieczny DE/PL, 52 Min.
Von Generation zu Generation von Andrzej Sapija DE/PL, 60 Min.
Eine blonde Provinz von Jacek Kubiak, Klaus Salge, Janusz Zemer DE/PL, 75 Min.
Leise gegen den Strom von Tomasz Kycia, Robert Żurek DE/PL, 60 Min.
Nachmieter von Mark Metzger DE/PL, 30 Min.

Die SdpZ stellt Ihnen diese Filme kostenfrei zur nichtkommerziellen Filmvorführung in Deutschland und Polen zur Verfügung. Vorab müssen Sie lediglich einen Leihvertrag unterzeichnen. Dieser steht Ihnen hier auf der Seite als Download zur Verfügung.

Informationen über das Projekt: ewa.baran@fwpn.org.pl +48 22 338 62 66
Künstlerstipendium

Einjähriger Aufenthalt eines polnischen Künstlers im Künstlerhaus Bethanien in Berlin

Das Projekt fördert polnische Gegenwartskunst und junge polnische Künstler mit Auslandsaufenthalten.
Es ist das erste polnische Stipendium für einen Residenzaufenthalt in Deutschland, das eine derartige Unterstützung der künstlerischen Tätigkeit eines polnischen Künstlers ermöglicht. Der deutsche Partner, das renommierte Künstlerhaus Bethanien in Berlin-Kreuzberg gilt als weltweit anerkannte Projektwerkstatt im Bereich
der Gegenwartskunst. Die Zielgruppe des Wettbewerbs sind junge polnische Künstler, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und deren Arbeiten innovativ und besonders ausdrucksstark sind.

Das Stipendium für das Jahr 2013 hat Izabela Tarasewicz erhalten. Mit Unterstützung des Künstlerhauses Bethanien arbeitete die 1981 in Białystok geborene Künstlerin 12 Monate in Berlin und setzte ein spezielles künstlerisches Projekt um.

Das Stipendium für das Jahr 2014 erhielt Olaf Brzeski.

Informationen zum Projekt: Ewa Baran, ewa.baran@fwpn.org.pl, + 48 22 338 62 66

Stipendien für Schriftsteller und Übersetzer

Stipendienaufenthalte in der Villa Decius in Krakau für deutsche Autoren und Übersetzer deutscher Literatur
ins Polnische und der polnischer Literatur ins Deutsche

Im Rahmen des Programms haben die Stipendiaten nicht nur die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln
bzw. weiterzuzuführen, sondern auch ihre Arbeiten einer internationalen Publikum zu präsentieren.
Zu den Stipendienaufenthalten zählen Lesungen und Autorentreffen, zudem nehmen die Stipendiaten
an internationalen Festivals in Mittel- und Osteuropa teil.

Das Stipendienprogramm ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
und dem Verein Villa Decius.

Informationen über das Projekt: Joanna Czudec, joanna.czudec@fwpn.org.pl, +48 22 338 62 65

Albrecht-Lempp-Stipendium

Das Stipendium soll die Arbeit von deutschen und polnischen Schriftstellern und Übersetzern im Geiste
der von Albrecht Lempp vertretenen hohen literarischen Standards fördern. Gleichzeitig soll damit das Engagement von Albrecht Lempp für den deutsch-polnischen Literaturaustauch gewürdigt werden. Das Stipendium richtet sich
an deutsche und polnische Schriftsteller sowie an deutsche Literaturübersetzer aus dem Polnischen und polnische Literaturübersetzer aus dem Deutschen. Im Rahmen des Stipendiums werden zwei einmonatige Stipendienaufenthalte jährlich in Berlin und Krakau vergeben.  

Albrecht Lempp (1953-2012), der im November 2012 überraschend verstorben ist, war ein herausragender Förderer und Übersetzer der polnischen Literatur in Deutschland. Über viele Jahre lang
leitete er die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, dem Polnischen Buchinstitut
und dem Literarischen Colloquium Berlin geleitet.

Informationen über das Projekt: Joanna Czudec, joanna.czudec@fwpn.org.pl. +48 22 338 62 65