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Berichte und Analysen

Ein gemeinsames Jahrzehnt. Polen und Deutschland 10 Jahre gemeinsam in der Europäischen Union

Der 10. Jahrestag des polnischen EU-Beitritts regt nicht nur zur Reflexion darüber an, wie sich während dieser vergangenen Jahre Polen und die Europäische Union für sich genommen verändert haben. Denn die europäische Politik basiert auf der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Für Polen war und ist Deutschland der wichtigste aller EU-Mitgliedstaaten; zunächst als bedeutendster Anwalt Warschaus in der Unterstützung der eigenen Bemühungen auf dem Weg zum EU-Beitritt und heute als derjenige Mitgliedstaat, mit dem Polen enge politische wie wirtschaftliche Kontakte pflegt. Die Mitgliedschaft in der EU eröffnete Polen Kooperationswege mit dem westlichen Nachbarn, unter neuen Bedingungen und – formell betrachtet – auf Augenhöhe, als gleichberechtigte Mitglieder derselben Gemeinschaft. Auch für die Deutschen, die – sowohl aus historischem Pflichtbewusstsein, als auch aufgrund der pragmatischen Überzeugung, dass die Osterweiterung für sie von Nutzen sein werde – für den EU-Beitritt Polens geworben haben, eröffneten sich nach 2004 neue Perspektiven.

Die vorliegende Veröffentlichung resümiert die deutsch-polnischen Beziehungen der vergangenen zehn Jahre seit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union. Für diese Zeit der gemeinsamen Mitgliedschaft Deutschlands und Polens in der EU wird auf Veränderungen in ausgewählten Bereichen hingewiesen: in der Ostpolitik, in den wirtschaftlichen Beziehungen und betreffend die gegenseitige Wahrnehmung. Darüber hinaus wird eingegangen auf die Rolle der Polen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und auf die Kontakte der Jugend beider Länder. Anhand von Zahlen und Fakten formulieren die Autoren dabei Schlussfolgerungen bezüglich der vergangenen Dekade und zeigen Perspektiven auf für eine mögliche Weiterentwicklung der EU und des deutsch-polnischen Verhältnisses.

Russische Ansichten zu Polen und Deutschen 2012 - ISP-Studie

Womit verbinden Russen Polen und Deutschland? Wie bewerten sie die gegenseitigen polnisch-russischen und deutsch-russischen Beziehungen? Was muss getan werden, um Polen und Russen einander anzunähern? Diese Fragen, die im Zusammenhang mit den Unruhen während der EURO2012 in Warschau besonders aktuell geworden sind, beantworten Teilnehmer der Konferenz „Menschen-Geschichte-Politik. Russische Ansichten zu Polen und Deutschen“, die am 27. Juni 2012 in Warschau stattgefunden hat. Auf der Konferenz wurden die Ergebnisse von Umfragen unter Russen zur Wahrnehmung von Polen und Deutschen vorgestellt.

Die Umfrage des Instituts für Öffentliche Angelegenheiten „Das Bild Polens und der Polen sowie Deutschlands und der Deutschen in Russland“ wurde gemeinsam mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit  durchgeführt. Das Außenministerium Polens und das Lewada-Zentrum in Russland haben das Projekt finanziell unterstützt.



Vorstellung der Studie "Russische Ansichten zu Polen und Deutschen" 2012

Neue polnische Migration nach Deutschland 2012 - ISP-Studie

Eine Grenze verschwindet - Neue polnische Migration nach Deutschland aus lokaler Perspektive

dr Agnieszka ada podczas prezentacji badania pt Znikajca granica

Dr. Agnieszka Łada während der Vorstellung der Studie im Rahmen der 5. Deutsch-Polnischen Medientage in Schwerin, Mai 2012.

Die lokale und internationale Dimension der Information in deutschen und polnischen Medien

„Die lokale und internationale Dimension der Information in deutschen und polnischen Medien – eine Analyse von Presseberichten in Polen und in Deutschland“ – ein Bericht, der die Grundlage bildete für die Debatte „Nachlese (Nach dem Abpfiff): Deutsche und polnische Berichterstattung im Fokus – Tendenzen und Tabus“

Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach 2011

Lesen Sie hier die Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die Studie wurde im Auftrag der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit durchgeführt. Sie stellt die gegenseitige Wahrnehmung von Polen und Deutschen dar.

Die Studie kann im Warschauer Büro der SdpZ bestellt werden: malgorzata.gmiter@fwpn.org.pl.