Zwischen Tradition und Avantgarde - Messiaen-Tage 2026
2 Mai 2025 - 2 Mai 2025 15:00 Zgorzelec, Miejski Dom Kultury, Parkowa 1
Podiumsdiskussion
Prof. Grażyna Pstrokońska-Nawratil
Katarzyna Bartos
Dr. hab. Adam Porębski
In einem besonderen Gespräch begegnen sich die Erinnerung an Olivier Messiaen und eine musikalische Spurensuche: Prof. Grażyna Pstrokońska Nawratil, weltweit bekannte Komponistin und ehemalige Studentin bei Olivier Messiaen, teilt ihre Erinnerungen an den französischen Meister. Darüber spricht sie mit Dr. Katarzyna Bartos, Musikwissenschaftlerin und Expertin für zeitgenössische Musik und besonders auch für das Werk von Messiaen und Pstrokońska-Nawratil. Gemeinsam mit dem Komponisten Dr. hab. Adam Porębski, der das Podiumsgespräch moderieren wird, erkunden sie die Musik der Gegenwart – auf analytischer, kultureller und zeitgeschichtlicher Ebene.
Prof. Grażyna Pstrokońska-Nawratil
Prof. Grażyna Pstrokońska-Nawratil, Komponistin aus Wrocław, studierte in Polen und Frankreich unter Größen wie Messiaen, Boulez und Xenakis. Sie ist Urheberin von über 70 Werken, in denen sie sich mit Fragen der menschlichen Existenz und dem Platz des Menschen in einer sich verändernden Welt auseinandersetzt. Um menschenfreundliche und von der Natur inspirierte Musik zu charakterisieren, führte sie den Begriff ekomuzyka (dt. etwa: Ökomusik) ein. Die meisten ihrer Kompositionen entstehen aus der Begeisterung für und Beobachtung der Natur.
Dr. Katarzyna Bartos
Dr. Katarzyna Bartos ist Musik- und Literaturwissenschaftlerin. Sie ist Assistenzprofessorin und Beauftragte für Internationale Beziehungen an der Karol Lipiński-Akademie für Musik in Wrocław. Ihr musikwissenschaftliches Interesse fokussiert sich auf die Geschichte, Ästhetik, Analyse und Interpretation zeitgenössischer Musik. Sie betreibt außerdem den Blog Herstoria Powszechna, auf dem sie die weibliche Seite geschichtlicher Phänomene untersucht.
Dr. hab. Adam Porębski
Dr. hab. Adam Porębski verbindet als Komponist künstlerische Arbeit mit pädagogischen, organisatorischen und populärwissenschaftlichen Tätigkeiten. Unter seinen über 100 Werken finden sich Instrumental-, Therapie- und elektroakustische Kompositionen, die weltweit über 300 Mal aufgeführt wurden – von Sydney bis New York. In seinem Schaffen balanciert er zwischen Präzision und Risikofreudigkeit, zwischen Konvention und Experiment, zwischen Kommunikation und Abstraktion.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Files available for downloads

